Meinl Bank: Atrium verstrickt sich immer mehr in Klagsreigen - aktuelle USD 15 Mio Klage wird zurückgewiesen

Wien (OTS) -

  • Aktuelle Atrium Klage ignoriert bestehende Schad- und Klagloserklärung von Atrium gegenüber Meinl Bank
  • Kosten der Meinl Bank im Zusammenhang mit MEL-Zivilverfahren sind laut Vertrag von Atrium zu tragen - über EUR 34 Mio Forderung von Meinl Bank an Atrium bei Wiener Schiedsgericht eingeklagt - Tendenz steigend
  • Noch immer keine Distanzierung durch Atrium CEO Rachel Lavine und Chairman Chaim Katzman von Unterweltmethoden

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Atrium verstrickt sich immer mehr in Klagsreigen. Heute wurde eine Atrium - Klage gegen die Meinl Bank im Ausmaß von USD 15 Mio bekannt. Konkret soll es um ein Depot mit entsprechendem Wert gehen, über das Atrium bei der Meinl Bank verfügt. Die Bank weist diese Klage zurück. Im Zusammenhang mit einer zwischen Meinl Bank und Atrium bestehenden Schad- und Klagloshaltung hinsichtlich anhängiger Zivilverfahren in Zusammenhang mit MEL liegt eine Forderung der Meinl Bank gegen Atrium von über EUR 34 Mio vor. Die Bank hatte im Dezember des Vorjahres eine entsprechende Klage beim internationalen Schiedsgericht in Wien eingebracht. Meinl Bank Vorstand Peter Weinzierl:" Laut Vertrag sind sämtliche Kosten, die unser Institut bei MEL Zivilverfahren zu leisten hat, von Atrium zu tragen. Dies wurde beim Einstieg von CPI/Gazit bei MEL (heute Atrium) im Sommer 2008 nochmals bestätigt. Vor diesem Hintergrund ist es zu verstehen, dass wir die USD 15 Mio, die Atrium bei uns deponiert hat, nicht freigeben können. Dieser Betrag ist weniger als die Hälfte des Geldes das Atrium verpflichtet ist der Bank zu zahlen."

Verantwortung Atriums als Rechtsnachfolgerin von MEL

Weinzierl weiter: "Die Atrium Strategie ist klar: Mit mediengerecht aufbereiteten Klagen gegen die Meinl Bank soll von der Tatsache abgelenkt werden, dass ein kleiner Kreis um Atrium Chairman Chaim Katzman und CEO Rachel Lavine das Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren systematisch im Ausmaß von rund EUR 1,2 Mrd ausgeräumt hat". Weiters sei es skandalös, so Weinzierl, dass sich weder das Atrium Management noch Chairman Katzmann von den Anfang Februar bekannt gewordenen Unterweltmethoden distanziert haben die von diesen Personen eingesetzt werden und immer noch nicht eingestellt wurden. Wie berichtet, war eine von Atrium initiierte Beschattungsaktion an Julius Meinl und anderen - durchgeführt von so genannten Atrium Agenten - ans Licht gekommen. Die Aktion ist vom Atrium Management bestätigt worden. Der Bank Vorstand forderte Katzman und Lavine umgehend auf, die Beschattung von Julius Meinl einzustellen und sich öffentlich von derartigen untragbaren Methoden zu distanzieren. Peter Weinzierl abschließend: "Jeder kann sich ein Bild von der Glaubwürdigkeit von Managern machen, die als Vorstände eines börsenotierten Unternehmens anderen Menschen Agenten auf den Hals hetzen und selbst nachdem dies öffentlich wurde nicht davon ablassen. Hier wird mit Methoden gearbeitet, von denen sich jeder anständige Mensch distanzieren muss."

Weiterführende Informationen:

Meinl Bank und MEL

Zwischen 2002 und 2008 fungierte die Meinl Bank innerhalb eines genau definierten Rahmens als Dienstleister für MEL (heute Atrium). Auf der Grundlage der damaligen Verträge hat die Meinl Bank vor allem Investmentbanking- und Beratungsleistungen für Atrium erbracht. Diese Verträge wurden mit dem Einstieg von CPI/Gazit bei Atrium im Sommer 2008 aufgelöst. Im Rahmen des zu diesem Anlass abgeschlossnen Master Transaction Agreements hatten sich Atrium und Meinl Bank unter anderem auf eine ausdrückliche Schad- und Klagloserklärung durch Atrium gegenüber der Bank für eventuell auftretende juristische Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit MEL geeinigt. Diese Vereinbarung war nach einem langen und ausführlichen due diligence Prozess durch CPI/Gazit geschlossen worden.

Rechtmäßige Rückkäufe von MEL Zertifikaten

Der Rückkauf von MEL Zertifikaten - Auslöser für einen intensiven Diskurs in der Öffentlichkeit - zwischen Februar bis Juli 2007 wurde entsprechend aller Regeln und Gesetzte durchgeführt. Dies wurde von einem Gutachten des zuständigen englischen Queens Council vom 14.08. 2007 bestätigt. Ebenso bestätigte der Unabhängige Verwaltungssenat Wien mit rechtskräftiger Entscheidung vom 22.1.2009 ausdrücklich, dass der Rückkauf von Zertifikaten nicht veröffentlichungspflichtig war. Am 22.Dezember 2010 bestätigte auch die Finanzmarktaufsicht von Jersey, dass der Rückkauf der Zertifikate rechtmäßig war. Auf die Möglichkeit von Rückkäufen wurde auch in jedem Kapitalmarktprospekt ausdrücklich hingewiesen.

Meinl Bank AG:

Die Meinl Bank bietet als Privatbank Leistungen im Bereich Corporate Finance, Fondsmanagement sowie private und institutioneller Vermögensverwaltung an. Mit der Julius Meinl Investment GmbH verfügt die Meinl Bank über eine eigene Investmentfondsgesellschaft, mit derzeit 19 eigenen Fonds. Die Meinl Bank steht eigenständig auf einem starken ökonomischen Fundament, die Eigenmittel des Instituts sind mit 16% doppelt so hoch wie die gesetzlich vorgeschriebene Eigenmittelunterlegung. Damit ist die Bank für die Zukunft gut positioniert.

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Meinl Bank AG
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Thomas Huemer
Tel.: +43 1 531 88 - 203
e-mail.: huemer@meinlbank.com

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