VP-Aigner: 100 Tage Rot-Grün: Lehrerabbau, Ärztemangel, Parkplatzvernichtung durch Radwege

Wien (OTS) - "100 Tage Rot-Grün waren eine schlechte Zeit für die Wiener Schulen. Anstelle einer Bildungsoffensive müssen mitten im Schuljahr 160 Lehrer eingespart werden. Während es für die Prestigeprojekte wie die Campusschulen zig Millionen Euro aus dem Stadtbudget gibt, weigert sich die Stadt, die Kosten für 160 Lehrer für vier Monate zu übernehmen. Büßen müssen diese Misswirtschaft die Kolleginnen und Kollegen und vor allem die Schülerinnen und Schüler. Wenigstens die Kosten des unnötigen Universitätsbeauftragten Van der Bellen sollten den Schulen zugutekommen", kritisiert der Bildungssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Aigner, in der heutigen Aktuellen Stunde des Wiener Gemeinderates.

Auch im Bereich der Wiener Spitäler ortet die ÖVP Wien Sparen am falschen Platz: "Eingesparte Turnusplätze, weniger Pflegepersonal, gesperrte Ambulanzen, weniger Fachärzte. Dafür steigt der Personalstand in der KAV-Generaldirektion unaufhörlich weiter. Wir fordern den Bürgermeister auf, seine entbehrlichen bundespolitischen Ausflüge zu beenden und sich endlich den Baustellen im Wiener Bildungs- und Spitalssystem zuzuwenden", so Aigner.

Autofahrer-Ärgern durch Radabstellplätze und Radwege: Benützungspflicht oder Rückbau

Auf völliges Unverständnis stoßen bei Aigner die Ausbaupläne für Radwege sowie die Schaffung von Radständern auf den Parkspuren. "Die Autofahrer in Wien werden systematisch gequält. Auf der einen Seite werden Radwege zulasten von Parkplätzen errichtet, gleichzeitig soll auf Betreiben von Rot-Grün die Benützungspflicht für Radwege aufgehoben werden. Das ist unverständlich. Entweder müssen die Radfahrer die eigens errichteten Radwege benützen, oder es sollten die Radwege zurückgebaut werden. Außerdem muss verstärktes Augenmerk auf den Schutz der Fußgänger gerichtet werden: Auf den Gehsteigen herrschen Angst und Schrecken wegen der Undiszipliniertheit vieler Radfahrer."

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