VP-Feldmann: Echte Frauenpolitik statt schlechte Marketinggags

Wien (OTS) - Die Frauensprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Barbara Feldmann, kritisierte heute erneut, dass Frauenpolitik auf Seiten von Rot-Grün nicht über bloße Marketinggags hinausgehe und bezweifelte zutiefst, dass sich die Situation der Frauen in Wien nachhaltig dadurch ändern werde, wenn heute auf Seiten der Stadtregierung nur Frauen im Gemeinderat sprechen. Die VP-Frauensprecherin forderte stattdessen eine messbare Umsetzung und Bürgermeister Häupl dazu auf, endlich einzusehen, dass effektive Frauenpolitik sich durch alle Bereiche und Ressorts ziehen muss. "Echte Frauenpolitik sieht anders aus. Der Bürgermeister ist persönlich gefordert, zu einer nachhaltigen Verbesserung beizutragen. Es ist traurige Tatsache, dass Frauen heute teilweise noch immer dieselben Probleme haben wie vor hundert Jahren. So verdienen Frauen in Wien noch immer um rund ein Viertel weniger als Männer, Pensionistinnen sogar um ein Drittel weniger. Statt sich ständig bloß in Ankündigungen zu ergehen, wäre es hilfreich, endlich mit der Arbeit anzufangen. Den Wiener Frauen ist nicht geholfen, wenn beinahe alljährlich zum Internationalen Frauentag das Blaue vom Himmel versprochen wird, dem aber keine Taten folgen" so Feldmann.

Wien habe mit 8,1 Prozent Frauenarbeitslosigkeit eine mehr als doppelt so hohe Frauenarbeitslosigkeit wie Tirol. Besonders zu denken geben sollte jedoch, dass Wien die mit Abstand höchste Armutsgefährdung im Bundesländervergleich habe - so seien in Wien 17 Prozent der Bevölkerung armutsgefährdet. Besonders betroffen seien hier Frauen über 65 und Jugendliche unter 19 Jahren. Alarmierend sei aber vor allem, dass beinahe jede/r dritte Alleinerzieher/in als armutsgefährdet gelte. "Gefragt ist daher ein Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Situation der Frauen statt Populismus, mit dem niemandem geholfen ist. Die zuständige Stadträtin sollte den 100. Frauentag dazu nutzen, in sich zu gehen und endlich die Arbeit aufzunehmen. Wien braucht einen Einkommensanwalt, ein Frauenkonjunkturpaket und eine Stärkung von Frauen in Führungspositionen sowie eine verpflichtende Quote für Frauen in Aufsichtsräten von Unternehmen im mehrheitlichen Eigentum der Stadt Wien und stadtnahen Unternehmen", betont Feldmann abschließend.

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