5. Wiener Gemeinderat (4)

Subvention an das 1. Frauen-Kammerorchester

Wien (OTS) - GRin Susanne Bluma (SPÖ)bekräftigte, dass sich die Stadt der Frauenförderung verpflichtet habe. Im jährlich erscheinenden Frauenbericht könne man das Bekenntnis zur nachvollziehbaren Frauenförderung erkennen. Durch die Beteiligung von Frauen in Entscheidungsgremien werde zum Beispiel der Einfluss auf die Karrieren anderer Frauen wesentlich gesteigert. In Wien seien zudem etliche Frauen Abteilungsleiterin eines Magistrats. Ein weiteres Beispiel für Frauenförderung sei der Umstand, das 65 Prozent der Veranstaltungen im Rahmen der Wiener Festwochen von Frauen organisiert worden seien.

Obwohl man seit sehr vielen Jahren um die Rechte und um die Gleichstellung der Frauen mit den Männern in der Gesellschaft gekämpft habe, habe sich nicht sehr viel verändert, so GRin Mag.a Barbara Feldmann (ÖVP). In Wien würden Männer noch immer um ein Viertel mehr als Frauen bekommen. Pensionistinnen bekämen um ein Drittel weniger Rente als Pensionisten. Im internationalen Vergleich mit anderen Europäischen Städten schneide Wien schlecht ab. Feldmann forderte abschließend, es müsse sich die gesamte Wiener Landesregierung um das Thema Frauenförderung annehmen und nicht nur eine Stadträtin.

GRin Dr. Monika Vana (Grüne) erklärte, bis zur Gleichberechtigung sei es noch ein langer Weg. Im Vergleich mit allen EU Ländern liege Österreich hinsichtlich der Gleichstellung der Frau an vorletzter Stelle. Sie erinnerte an das vor 15 Jahren stattgefundene Frauenvolksbegehren. Die meisten der damals aufgestellten Forderungen seien auch heute noch nicht erfüllt. So gebe es in verschiedenen, vorrangig von Frauen besetzten Berufen, noch immer keinen Kollektivvertrag. Sie forderte abschließend im Bezug auf die Frauenförderung eine Reform des Arbeitsmarktservice (AMS). Die Stadt Wien bekämpfe schon seit längerem diese Ungleichheit, als Beispiel nannte sie das Projekt der betrieblichen Frauenförderung. (forts.) hl/lit

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