FP-Ebinger/Frigo: "Trinkgeld" für die Akademie der Wissenschaften

Wiener Wissenschaftsförderung fällt dem Budget zum Opfer

Wien (OTS/fpd) - Lächerliche 110.000 Euro durch die Gemeinde Wien zur Förderung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sind im Gemeinderat auf Vorschlag der rotgrünen Regierung beschlossen worden, so die beiden Gemeinderäte LAbg. Mag. Gerald Ebinger und LAbg. Univ-Prof. Dr. Peter Frigo.

Die Grundlagenforschung liegt damit am Boden - ein lächerliches "Trinkgeld" für die Wissenschaft, meint Frigo der davor warnt, dass damit nicht nur die Spitzenforschung sondern auch 150 Arbeitsplätze gefährdet sind. Institute der ÖAW mussten bereits geschlossen werden und viele sind von der möglichen Schließung gefährdet, so auch das Bruno-Kreisky Archiv, das anlässlich des heurigen 100.Frauentages eine Ausstellung im Wiener Völkerkundemuseum organisieren soll, ergänzt Ebinger.

Die Grundlagenforschung bildet das Fundament jedes Wissens aber auch der Gewinnung elementarer Erkenntnisse. Wird diese nicht gefördert, gräbt man der Spitzenforschung das Wasser ab. Dies lässt sich auch aus der Anzahl der Publikationen der ÖAW leicht zeigen, denn diese korrelierte bis vor kurzem mit dem steigenden Budget, meinen Frigo und Ebinger abschließend. (Schluss)paw

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien, Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0003