FPÖ: Sachverhaltsdarstellung gegen Skylink-Manager eingebracht

Wegen § 146 StGB (Betrug), § 153 StGB (Untreue), § 255 AktG (Vergehen nach dem Aktiengesetz)

Wien (OTS) - "Die FPÖ hat eine fundierte Sachverhaltsdarstellung
an die Staatsanwaltschaft Wien eingebracht, in der den Managern des Skylink-Projektes Betrug, Untreue und Vergehen nach dem Aktiengesetz vorgeworfen wird", gab heute der freiheitliche Vizeparteichef NAbg. Norbert Hofer bekannt. Grundlage der Sachverhaltsdarstellung seien der Rechnungshof Prüfbericht, der unveröffentlichte "Rohbericht", sowie der ebenfalls nicht veröffentlichte Prüfbericht der FMA, so Hofer.

Der Verdacht richtet sich gegen folgende Beteiligte: Johannes CORETH, Ehemaliger Vorsitzender des Aufsichtsrates; Kommerzialrat Karl SAMSTAG, Vorsitzender des Aufsichtsrates, Ehemaliger Stellvertreter des Vorsitzenden; Dr. Andreas STARIBACHER, Ehemaliger Stellvertreter des Vorsitzenden; Dkfm. Alfred REITER, Ehemaliger Stellvertreter des Vorsitzenden; Dr. Kurt WANIEK, Ehemaliges Mitglied des Vorstands der Flughafen Wien AG; Ing. Gerhard SCHMID, Mitglied des Vorstands der Flughafen Wien AG; Mag. Christian DOMANY, Ehemaliges Mitglied des Vorstands der Flughafen Wien AG; Herbert KAUFMANN, Ehemaliges Mitglied des Vorstands der Flughafen Wien AG. Besonders aber gegen Dr. Christoph HERBST, Mitglied des Vorstands der Flughafen Wien AG und ehemaliger Vorsitzender des Aufsichtsrates.

Insbesondere sei die Rolle von Flughafen-Vorstandschef Christoph Herbst zu untersuchen, der nach Rechtsauffassung der Freiheitlichen nicht, ordentlich bestellt worden sei, so Hofer. Herbst habe auch, entgegen der Faktenlage nach dem Rechnungshofbericht, keine Anzeige bezüglich der offenbar strafrechtlich relevanten Vorwürfe zum Terminalbau Skylink eingebracht, so Hofer, der dies Herbst nun abgenommen habe. Im Fall Herbst zeige sich, dass die Einschätzungen des Rechungshofs verharmlost und ignoriert würden. So hatte Herbst sinngemäß in einem Interview behauptet, er könne keine strafrechtlich relevanten Tatbestände erkennen, erinnerte Hofer, der diese sehr wohl erkennen kann und sich sicher ist, dass sich auch die Staatsanwaltschaft Wien dieser Rechtsmeinung anschließen werde.

Hofer verweist dabei ausdrücklich auf die ungeteilte Verantwortung des Vorstandes und auf die Kontrollverpflichtungen des Aufsichtsrates, die im Aktiengesetz klar festgeschrieben sind. Der komplette Wortlaut der Sachverhaltsdarstellung ist auf der freiheitlichen Homepage www.fpoe.at abrufbar.

http://www.fpoe.at/fileadmin/Content/portal/PDFs/2011/sachverhaltsdar
stellung_rh_skylink.pdf

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