FPÖ: Mühlberghuber: SPÖ soll endlich Blockade der gemeinsamen Obsorge beenden

Bandion-Ortner-Vorschlag ist wichtiger Impuls - Kinder brauchen beide Eltern

Wien (OTS) - "Mit der von Justizministerin Bandion-Ortner vorgeschlagenen Familienrechts-Novelle werden Kinderrechte und Väterrechte gestärkt", erklärt die freiheitliche Nationalratsabgeordnete Edith Mühlberghuber, Mitglied im Familienausschuss. Nun liege es an der SPÖ, endlich ihre Blockadehaltung gegen die gemeinsame Obsorge aufzugeben und den Kinderrechten zu einem Durchbruch zu verhelfen. Der Widerstand vor allem der Frauen aus der SPÖ sei rein ideologisch motiviert und werde durch zahlreiche seriöse Forschungsergebnisse widerlegt.

"Es gibt la längst das Modell der freiwilligen gemeinsamen Obsorge. Eine Studie hat sich mit den Auswirkungen beschäftigt und gezeigt, dass es für Kinder von großem Vorteil ist, wenn beide Elternteile obsorgeberechtigt sind. Gleiches Recht für beide Elternteile hat keineswegs das Ziel, Müttern zu schaden, sondern soll Machtmissbrauch und Unrecht verhindern - zugunsten der Kinder", argumentiert Mühlberghuber. Sie sieht auch die Ausdehnung der gemeinsamen Obsorge auf uneheliche Kinder als richtiges Signal.

"Trotz aller Bekenntnisse und klarer Argumente für die gemeinsame Obsorge steht zu befürchten, dass der Entwurf scheitert, weil sich die SPÖ völlig uneinsichtig zeigt", so Mühlberghuber, die auch die Stellungnahme der Grünen kritisiert: "Während die Grünen bisher so getan haben, als wären sie für die gemeinsam Obsorge, schwenken sie nun - offenbar aus Rücksicht auf den Wiener Koalitionspartner um -und attackieren jene Seite der Regierung, die sich endlich in die richtige Richtung bewegt."

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