FPÖ: Kickl: Sozial Global zeigt, was Arbeitnehmern nach der Arbeitsmarkt-Öffnung droht

Ausländische Konkurrenz wird massiven Druck auf die Löhne nach sich ziehen

Wien (OTS) - Die Kündigungs-Affäre beim Wiener Sozialdienstleister "Sozial Global" ist für den freiheitlichen Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl ein Signal dafür, was heimischen Arbeitnehmern nach der Öffnung des Arbeitsmarktes für die osteuropäischen EU-Mitglieder am 1. Mai drohen werde. "Es ist natürlich eine völlig unmögliche Praxis, die Mitarbeiter mit Änderungskündigungen in neue Dienstverträge und damit auf ein niedrigeres Lohnniveau zu zwingen. Ich fürchte aber, dass dieses Beispiel Schule machen könnte, wenn die billigen Arbeitskräfte aus dem Osten in Scharen unseren Arbeitsmarkt überfluten und die Unternehmer dann keinen Grund mehr sehen, den Österreichern mehr zu zahlen", so Kickl.

Der Sozialsprecher erneuert daher die freiheitliche Kritik an der Arbeitsmarktöffnung: "Sozialminister Hundstorfer kann noch so schöne Studien und Gesetze präsentieren, die Realität wird das Gegenteil beweisen. Die EU ist nicht fit für diese Arbeitsmarktöffnung, weil die Lohnniveaus und Lebenserhaltungskosten zu große Unterschiede zwischen Österreich und seinen Nachbarländern aufweisen. Die Angleichung war jedoch eine Grundvoraussetzung für die Öffnung des Arbeitsmarktes, was jetzt von EU-Politikern, aber schändlicherweise auch von vielen in Österreich vergessen wird", führt Kickl aus. Es sei daher nach wie vor das Gebot der Stunde, diese Arbeitsmarktöffnung auf unbestimmte Zeit zu verschieben: "Ich fordere von unserer Regierung, endlich in Brüssel eine Österreich-Position einzunehmen. Wie viele Alarmsignale wollen die Herrschaften noch überhören?"

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