Neues Volksblatt "Kindeswohl" (von Michael KALTENBERGER)

Ausgabe vom 25. Februar 2011

Linz (OTS) - In vielen Bereich kämpfen die Frauen um Gleichberechtigung: Vom gleichen Lohn für gleiche Arbeit bis zur gerechten Aufteilung der Chefsessel.
Und dann kommt die Justizministerin und will das Scheidungsrecht zugunsten der Männer verändern. Das ist gegen den Strom, den Gender Mainstream, wie man heutzutage sagt - da kann man als linke Frauenpoliti-
kerIn nicht dafür sein, schon allein aus prinzipiellen Erwägungen! Was will nun die Justizministerin, was für Rote und Grüne gar so schlimm ist? Sie will die gemeinsame Obsorge der Eltern für die Kindern auch nach einer Scheidung; sie will den Vätern ihren Anteil an der Kindererziehung sichern.
Ist das schlimm?
Kann man wirklich dagegen sein, dass Kinder auch einen Vater haben? Oder sollte nicht endlich damit Schluss gemacht werden, dass die Kinder im Streit der Eltern als Waffe eingesetzt werden?
Natürlich gibt es nach gescheiterten Ehen viele Verletzungen. Natürlich sind oft die Männer schuld; wenn auch nicht immer oder nicht immer allein. Das alles darf aber nicht dazu führen, dass das Wichtigste vergessen oder verdrängt wird: das Wohl der Kinder. Und die Kinder wollen nun einmal beide Eltern!

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