Qualität an der Schule wird systematisch behindert

Gewerkschaft (FSG) kritisiert Sparpaket an Wiener Pflichtschulen

Wien (OTS/FSG) - "Das Bildungsjahr 2011 beginnt in Wien mit einem Desaster. Größere Lerngruppen, weniger Fördermaßnahmen und ein erschwerter Zugang zur Lehrerfortbildung sind angesagt, um bis Schulschluss die Überschreitung des Dienstpostenplans ausgleichen zu können. "Qualität ist zur Einbahnstraße geworden", erklärt Thomas Bulant, Vorsitzender der FSG PflichtschullehrerInnen. "Die LehrerInnen sind gefordert, die Kinder die Leidtragenden, das System versagt."++++

Die Ausgaben für den sonderpädagogischen Förderbedarf und die Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen sind ohne Bezug zum realen Bedarf gedeckelt. Die Zustimmung zur Stellenplanrichtlinie erfolgt seitens des Finanzressorts für die Planungsabläufe der Schulen zu spät. Die Landesschulbehörden müssen die Anzahl von Langzeitkrankenständen und Schwangerschaften vorausahnen. "Die Qualitätssicherung über die Ressourcensteuerung fußt auf einer Planung mit der Glaskugel", beklagt Bulant und stellt fest: "Dieses System ist nicht mehr zu akzeptieren. LehrerInnen zerreißen sich für ihre SchülerInnen. Die Schulbewirtschaftung ist näher einer Bananenrepublik als einem Bildungsmusterland."

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MMag. Dr. Thomas Bulant
Vorsitzender der FSG PflichtschullehrerInnen
1010 Wien, Schenkenstraße 4 / 5. Stock
Mail: thomas.bulant@apsfsg.at
Tel: 069919413999

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