Hofbauer/Wilfing: Klares Bekenntnis der VP-NÖ zur Wehrpflicht

Nur das derzeitige Modell stellt den Katastrophenschutz und den Zivildienst sicher

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Die Volkspartei Niederösterreich bekennt sich klar zur Wehrpflicht", stellen die beiden Landtagsabgeordneten Johann Hofbauer und Karl Wilfing anlässlich der aktuellen Stunde "Nein zur Abschaffung der Wehrpflicht" klar. LAbg. Hofbauer begründet: "Derzeit gibt es kein alternatives Modell, dass den Katastrophenschutz sowie den Zivildienst in dieser bewährten Form sicherstellt.

"Ich erinnere nur an die vergangenen Hochwasserkatastrophen, die über die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher hereingebrochen sind. Hier waren die Betroffenen froh, dass das Bundesheer rasch und effizient geholfen hat. Das ist aber nur dann möglich, wenn es genügend Soldatinnen und Soldaten gibt. Zwar können unsere Freiwilligen Feuerwehren auch sehr viel leisten, aber gerade das hervorragende Zusammenspiel, dass es zwischen unseren Florianis und dem Heer gibt, garantiert die schnelle Unterstützung bei Naturkatastrophen. Ich verstehe nicht, weshalb nun das Duo Faymann/Darabos die Sicherheit von tausenden Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher nur aus parteipolitischen Gründen aufs Spiel setzt", so LAbg. Hofbauer.

Sein Kollege, LAbg. Wilfing legt nach: "Selbst in der SPÖ herrscht seit dem Vorstoß von Faymann/Darabos, die mit aller Gewalt die Wehrpflicht kippen wollen Ratlosigkeit. Die einen in der SPÖ fordern ein Berufsheer, die anderen wollen am jetzigen System festhalten und die dritten fordern sogar ein komplettes Aus für das Bundesheer - mit einem Wort: Chaos pur."

Besondere Kritik ernten die Vertreter der SP-NÖ, die ein Aus fürs Heer wollen: "Hier brauchen Leitner, Leichtfried und die übrigen Genossen nichts schön reden. Ein Aus für das Bundesheer würde ein Aus für alle niederösterreichischen Kasernenstandorte bedeuten. Damit würden mit einem Schlag tausende Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher ihren Arbeitsplatz verlieren. Gerade im Waldviertel wäre die Schließung der Kasernenstandorte ein wirtschaftlicher Super-GAU", steht für Hofbauer fest, der auch an die zahlreichen Zulieferer denkt.

"Das ist aber typisch für den landesfeindlichen Kurs, den die SPÖ Niederösterreich unter Leitner fährt. Abschaffen, zusperren, zentralisieren. Dass am Ende des Tages die Bürgerinnen und Bürger in den Regionen die Rechnung für diese regionsfeindliche Politik der NÖ Sozialisten bezahlen, ist Leitner und seinen Genossen egal", so Wilfing weiter.

"Für die Volkspartei Niederösterreich steht daher fest: es gibt derzeit kein vorbei an der Wehrpflicht. Wir erwarten uns auch von der SPÖ Niederösterreich und den Grünen NÖ, dass sie ihre ideologischen Aversionen gegenüber dem Bundesheer über Bord werfen und die Leistungen tausender Rekruten nicht ständig schlecht reden", stellen Hofbauer und Wilfing klar.

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