Konferenz zu Drogenprävention tagt in Wien

Klicka eröffnete das dreitägige Treffen des Europäischen Forums für urbane Sicherheit, an dem rund 200 ExpertInnen teilnehmen

Wien (OTS) - Die Dritte Präsidentin des Wiener Landtages, Marianne Klicka, eröffnete in Vertretung von Bürgermeister Michael Häupl am Mittwoch die dreitägige Konferenz des Europäischen Forums für urbane Sicherheit. Das Netzwerk von ca. 300 europäischen Städten soll zur Stärkung der Kriminalitätsreduktion beitragen und die Rolle von Gemeinden und lokalen Behörden in Bezug auf nationale und europäische Strategien in diesen Bereichen fördern. Für die Stadt Wien hat die Sucht- und Drogenkoordination an dem dreijährigen Projekt teilgenommen, das mit der Konferenz in Wien abgeschlossen wird.

Bei der Konferenz ist für den letzten Tag die Bekanntgabe einer Grundsatzerklärung vorgesehen, die alle PolitikerInnen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene ansprechen und mit der Wiener Erklärung zur Drogenpolitik sowie der Prager Erklärung zu den Grundsätzen erfolgreicher lokaler Drogenpolitik in Einklang stehen soll. Die Veranstaltung gliedert sich in Plenarsitzungen und Workshops.

Europäisches Forum für urbane Sicherheit 1987 gegründet

Das Europäische Forum für urbane Sicherheit wurde 1987 in Barcelona gegründet und umfasst mittlerweile über 300 Lokal- und Regionalbehörden in 17 Europäischen Ländern. Das Forum will die Politik im Bereich der Verbrechensbekämpfung stärken und die Rolle der lokalen Behörden auf nationaler und europäischer Ebene weiter ausbauen. Es beinhaltet ein europäisches Netzwerk von ExpertInnen aus Universitäten und privaten Institutionen, das Städte bei der Lösungsfindung und Umsetzung unterstützt. Bei den Vereinten Nationen, beim Europarat und bei der EU hat das Forum Beraterstatus in den Bereichen präventive Verbrechensbekämpfung und Drogenpolitik.

Städte gehen mit dem Drogenproblem unterschiedlich um

Klicka betonte bei der Eröffnung der Tagung, sie sei sehr stolz auf Wien als Austragungsort für diese so wichtige Konferenz. Drogenproblematik habe in den Städten einen unterschiedlich hohen Stellenwert, so Klicka. Wien verfüge über ein vielschichtiges Drogenkonzept, das bereits im Jahr 1999 mit parteiübergreifender Zustimmung im Gemeinderat richtungsweisende Grundsätze festgelegt habe. Die vier Säulen seien Prävention, gesundheitsbezogene Maßnahmen, soziale Maßnahmen und Integration in die Arbeitswelt. Die Kooperation aller Beteiligten funktioniere in Wien sehr gut, so Klicka abschließend.

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