ÖGB: Bildungsvolksbegehren wichtiger Impuls für Bildungsreformen

Sozialpartner sind bereits im Dialog mit Ministerinnen

Wien (OTS/ÖGB) - Der ÖGB-Vorstand hat sich in seiner heutigen Sitzung eingehend mit dem Thema Bildung befasst.

"Unter dem Titel 'Bildung geht weiter' werden wir uns heuer intensiv mit dem so immens wichtigen Thema Bildung befassen", sagt ÖGB-Vizepräsidentin Sabine Oberhauser. "Bildung geht für uns weiter als die Themen und Argumente, die in der derzeitigen Diskussion fallen, allen voran Studiengebühren oder gemeinsame Schule. Unser Begriff von Bildung beginnt beim Kindergarten, geht über Schule, Lehre und Uni und macht auch dann nicht Halt, denn es geht dem ÖGB auch um bessere Bedingungen bei der beruflichen Weiterbildung, also um lebensbegleitendes Lernen." All diese Themen diskutiere man auf Sozialpartnerebene bereits mit den zuständigen Ministerinnen Claudia Schmied und Beatrix Karl.

Das Bildungsvolksbegehren "Österreich darf nicht sitzen bleiben" sieht der ÖGB-Vorstand mehrheitlich als wichtigen Impuls, um die Bildungsdebatte voranzutreiben. "Bildung ist ein soziales Grundrecht für alle und ein wesentlicher Faktor für die Entwicklung eines Landes", so Oberhauser. "Das Recht auf Bildung muss ohne soziale Schranken und ohne finanzielle Hürden allen offen stehen. Alles, was unsere Grundsätze und die Positionen der Sozialpartner im Bildungsbereich unterstützt, ist willkommen", sagt Oberhauser zum Bildungsvolksgehren. "Auch wenn die Sozialpartner in ihrem Konzept 'Chance Bildung' aus dem Jahr 2007 viel weiter gehen, enthält das Volksbegehren doch Forderungen, die ein Motor für die nötigen Reformen im Bildungsbereich sein können. Wir ersuchen daher alle Mitglieder, die sich mit den Inhalten des Volksgehrens identifizieren können, dieses zu unterzeichnen."

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