VP-Aigner: Statt Bildungsoffensive regiert Rotstift - ÖVP Wien fordert Umleitung der Van der Bellen Gelder in Schulbereich

Stadt Wien spart mitten im laufenden Schuljahr 160 Lehrer an den Pflichtschulen ein

Wien (OTS) - Der Bildungssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Aigner, kritisierte heute das Chaos der offenbar heillos überforderten rot-grünen Stadtregierung in der Schulpolitik. "Während der zuständige Stadtrat Oxonitsch ständig davon spricht, die personalintensive Neue Wiener Mittelschule und das Angebot an ganztägigen Schulen zu erweitern, sieht die Realität an Wiens Pflichtschulen ganz anders aus", kritisiert Aigner. Eine Dienstanweisung verpflichtet die Bezirksschulinspektoren, ab März -also mitten im laufenden Schuljahr - 160 Lehrerposten einzusparen. Für den VP-Bildungssprecher ein Skandal der Sonderklasse: "Mitten im Schuljahr müssen Lehrfächerverteilungen geändert, Gruppen zusammengelegt und unverbindliche Übungen gestrichen werden. Unter diesen Voraussetzungen ist an den Schulen nur mehr ein Notprogramm möglich. Die Situation ist ähnlich wie in den Spitälern, wo ebenfalls Stellen gestrichen werden und die Patienten sich auf Leistungseinschränkungen gefasst machen müssen."

VP kritisiert SPÖ-Prestige-Projekte; Van der Bellen Gelder an Schulen umleiten!

Statt zig Millionen Euro in Prestigeprojekte wie die diversen Campus-Schulen zu lenken, sollte die Stadt wenigstens den bisherigen Normalbetrieb in den Pflichtschulen aufrechterhalten. "Als Sofortmaßnahme sollten die mehr als 200.000 Euro für den spazierengehenden Uni-Beauftragten Van der Bellen in den Schulbereich geleitet werden", macht Aigner einen Finanzierungsvorschlag. Insgesamt sieht der VP-Bildungssprecher den Bürgermeister gefordert:
"Bürgermeister Häupl sollte im von der SPÖ ausgerufenen 'Jahr der Bildung' sicherstellen, dass die engagierten Wiener Pflichtschullehrer ihre Arbeit unter optimalen Rahmenbedingungen verrichten können. Häupl sollte weniger an Nebenschauplätzen wie der Wehrpflichtdebatte auftreten, sondern endlich die Wiener Pflichtschulen zur Chefsache machen."

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