FPÖ-Hofer: Rotschwarz macht Österreich zum Gentechnik-Land

Skandalöses Abstimmungsverhalten Österreichs in Brüssel

Wien (OTS) - "Einmal mehr wurde von der Bundesregierung Verrat an den Interessen der Österreicher geübt", so heute der freiheitliche Umweltsprecher NAbg Norbert Hofer zur gestrigen Abstimmung bezüglich der erlaubten Verunreinigung von Futtermitteln mit in der EU nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Organismen. "Daß sich ausgerechnet Österreich zum Steigbügelhalter einer lebensfeindlichen Industrie macht und die Futtermittel-Kontamination billigt, ist signifikant für das falsche Spiel dieser Bundesregierung."

Selbst in den USA, dem Mutterland der Agro-Gentechnik, gelte eine absolute Nulltoleranz gegenüber nicht zugelassenen GVOs, betont Hofer. Weshalb Europa hier päpstlicher als der Papst sein müsse und im Dienste der agrochemischen Konzerne agiere, sei unverständlich. Nur die Angst vor möglichen WTO-Sanktionen sei als Erklärung zu wenig.

"Wir werden uns Hergang und Ablauf dieser Abstimmung sehr genau ansehen", versichert Hofer. "Sollte sich herausstellen, daß der plötzliche pro-Gentechnik-Kurs Österreichs von den Ministern Berlakovich und Stöger ausgegangen ist, sind beide rücktrittsreif. Ich erinnere nur daran, daß 90 Prozent der Österreicher Gentechnik auf dem Teller ablehnen und über 1,2 Millionen Österreicher ein Anti-Gentechnik-Volksbegehren unterzeichnet haben. Das Recht geht bei uns immer noch vom Volk aus. Nicht von übernationalen Organisationen, nicht von Lobbyverbänden der Gentechnik-Industrie, nicht von den Lobbys der für den Dioxin-Skandal verantwortlichen Futtermittelindustrie, nicht von industriehörigen EU-Beamten und nicht von EU-hörigen Ministern, denen es an Mut und Durchsetzungsvermögen fehlt."

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