BZÖ-Haubner: Sozialminister am Opernball

Mit Hundstorfer besucht erstmals ein Sozialminister den Opernball

Wien (OTS) - Das BZÖ deckt auf, dass mit SPÖ-Sozialminister Hundstorfer erstmals ein Sozialminister den Opernball besucht. Für die ehemalige Sozialministerin, BZÖ-Sozialsprecherin Ursula Haubner, ist dies ein seltsames Signal. "Noch nie ist ein Sozialminister auf den Opernball gegangen, egal welcher Partei er angehört hat. Das ist eine gute Tradition, weil durch das Fernbleiben des Sozialministers Solidarität mit den sozial Schwachen und den hunderttausenden Arbeitslosen demonstriert wird. Ein Sozialminister im Frack, der auf Regierungskosten am Opernball feiert, ist unvorstellbar und gerade bei der Gewerkschaftsvergangenheit von Rudolf Hundstorfer unverständlich". Haubner fordert Hundstorfer auf, seine Teilnahme zurückzuziehen. "Der Sozialminister soll lieber den Ball der Arbeitslosen besuchen. Dort ist sein Platz und nicht an der Seite der Reichen und C-Promis".

Besonders kritisiert Haubner, dass sich der Sozialminister damit rechtfertigt, dass "der Opernball Arbeitsplätze schafft" und es daher kein falsches Signal sein soll, wenn der Sozialminister dort auftritt. "Eine seltsamere Ausrede hätte Hundstorfer nicht einfallen können. Abgesehen davon, dass der Opernball keine Dauerarbeitsplätze schafft, hat ein Sozialminister am Opernball nichts verloren. Hundstorfer hat ja nicht einmal ausländische Kollegen eingeladen wie das ansonsten üblich ist, um internationale Kontakte zu pflegen". Haubner kündigt auch eine parlamentarische Anfrage zu diesem Thema an.

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