FPÖ-Königshofer: Ausschluss von Pleitestaaten aus Eurozone ermöglichen

Auch führende Ökonomen des EEAG plädieren dafür

Wien (OTS) - FPÖ-NAbg. DDr. Werner Königshofer sieht in der nunmehrigen Forderung der Experten des europäischen Sachverständigenrates EEAG rund um den Präsidenten des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, einzelne Pleitestaaten bei konkretem Bedarf aus der Eurozone auszuschließen, einen höchst wichtigen Ansatz, der weiter intensiv diskutiert werden müsse. Eine Überlegung, die bereits im Vorjahr seitens der FPÖ in die Debatte gebracht worden sei, um die Transfers des EU-Rettungspakets nicht ins Bodenlose auszudehnen.

Die Beurteilung der Ökonomen des EEAG, dass Griechenland vor einer drohenden Pleite stünde und auch, dass die Zahlungsfähigkeit Portugals von ihnen bezweifelt würde, erforderten ein rasches und effektives Handeln der EU, so Königshofer, der daran erinnert, dass auch er bereits vor einem Jahr davon gesprochen habe, dass nur ein Ausstiegsszenario der durch die Wirtschafts- und Finanzkrise schwer gebeutelten Länder aus dem Euro, dessen Stabilität erhalten könnte. Es sei eine dringende Aufgabe der EU, so einen geordneten Rückzug aus der Eurozone für jene Länder vorzubereiten, allenfalls würden die Verantwortliche innerhalb der Union riskieren, auf ein finanzpolitisches Crash-Szenario zuzusteuern, dass jedenfalls durch vorbeugende Maßnahmen verhindert werden könnte, schließt Königshofer.

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