Libyen - Bundesheer holt Österreicher aus dem Krisengebiet

C-130 Herkules fliegt 60 Personen aus Tripolis nach Malta

Wien (OTS/BMLVS) - Heute, Montag 21. Februar 2011, um 1430 Uhr startete aufgrund der krisenhaften Lageentwicklung in Libyen die Bundesheermaschine C-130 von Malta nach Libyen. Ziel ist es, möglichst rasch Personen aus dem Krisengebiet zu einem sicheren Flughafen zu transportieren, von wo aus der Heimflug mit zivilen Maschinen stattfinden kann.

60 Personen aus der EU, vorwiegend Geschäftsleute, davon 25 Österreicher befinden sich in der Maschine des Bundesheeres. Die Landung in Malta erfolgt in den heutigen Abendstunden.

Das Bundesheer wird voraussichtlich weiterhin zwischen Malta und Libyen fliegen, bis alle zu evakuierenden Personen sicher ausgeflogen sind.

Das Bundesheer verfügt über drei C-130 Herkules. Dieser Transportmaschinentyp ist weltweit in mehr als 70 Staaten mit insgesamt mehr als Eintausend Stück im Einsatz. Bei diesem robusten Transporter handelt es sich um ein sehr verlässliches und bewährtes Flugzeug.

Die Herkules wird von vier Turbo-Propellertriebwerken mit einer Gesamtleistung von rund 18.000 PS angetrieben. Das Flugzeug hat eine Länge von 29,79 m, eine Flügelspannweite von 40,41 m und eine Höhe von 11,60 m. Die Reisegeschwindigkeit beträgt rd. 540 km/h, die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 603 km/h. Die Reichweite der Herkules beträgt bei einer Zuladung von 18 Tonnen 3.000 km. Die maximale Abflugmasse beträgt knapp über 70 Tonnen. Die Nutzlast der Maschine liegt bei knapp über 19.000 kg oder 92 Passagieren.

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