Österreichische Röntgengesellschaft freut sich über Erfolg des Aktionstages am Ersten Europäischen Röntgentag

Radiologen bestehen weiterhin auf das beste Mammographie-Programm für die Patientinnen

Wien (OTS) - Der Aktionstag der Österreichischen Röntgengesellschaft (ÖRG), gemeinsam mit der BURA und dem VBDO ins Leben gerufen, wurde am 10.2.2011 (dem Todestag von W.C. Röntgen) abgehalten, und war aus Sicht der ÖRG ein Erfolg: in 45 teilnehmenden Ordinationen, die sich freiwillig dazu bereit erklärt hatten, an der Aktion mitzumachen, konnten österreichweit radiologische Untersuchungen für Menschen ohne Versicherung kostenlos angeboten werden - selbstverständlich bei entsprechender Indikationsstellung.

Glücklicherweise ist die Lage in Österreich so gut, dass nur wenige Menschen dieses Angebot annehmen mussten - das ist für die ÖRG höchst positiv. Es ist auch bekannt, dass kostenlose radiologische Untersuchungen für Bedürftige tagtäglich stattfinden, ganz ohne Publicity - dennoch möchte die ÖRG auch in Zukunft wieder solche Aktionstage anbieten, um Bewusstsein zu schaffen für die Arbeit, die Radiologen täglich leisten, und die für so viele Menschen wichtig ist.

Die Aktion des Ersten Europäischen Röntgentages war Teil eines größeren Projektes, nämlich des "First European Day of Radiology", der von der europäischen Dachgesellschaft (European Society of Radiology) ausgerufen, und in 19 Ländern durch verschiedenste Presseaktionen und Veranstaltungen gefeiert wurde - die ÖRG und die österreichischen Radiologinnen und Radiologen haben hierzu ihren Beitrag geleistet.

Die österreichischen Radiologinnen und Radiologen arbeiten selbstverständlich nach strengen Qualitätsrichtlinien. Die Untersuchung eines Patienten mit bildgebenden Verfahren ist eine mehrstufiger Prozess - von der Indikationsstellung, Untersuchungsvorbereitung, Datenakquisition und Nachverarbeitung bis zur Befundung: während aller dieser Schritte werden ständig Patientenschutz-, Sicherheits- und Optimierungsstrategien angewendet.

Die Haltung der ÖRG zum Thema künftige Mammographie-Screenings in Österreich ist ebenso unverändert - man besteht auf die beste Lösung für die betroffenen Frauen. Eben diese beste Lösung beinhaltet aus Sicht der Radiologinnen und Radiologen weiterhin v.a. die Kernpunkte, die im vorgeschlagenen EU-Modell nicht geplant wären:
- eine kombinierte Untersuchung mit Mammographie und Ultraschall (vor allem bei dichtem Drüsengewebe)
- Einbindung der niedergelassenen Ärzte als Zuweiser und Betreuer der Patientinnen, vor allem in Anbetracht alarmierender Befunde (keine ausschließlich postalische Benachrichtigung bei kritischem Befund) - Einbeziehung aller Mammographien als Datenquelle in ein zentrales Brustkrebs-Register
- ausschließlich digitale Technik (gemäß der aktuellsten Qualitätsstandards für digitale Mammographie)

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