Schüssel zu Libyen: Europa reagiert schnell und spricht mit einer Stimme

Außenpolitischer Sprecher der ÖVP lobt österreichisches Krisenmanagement

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die großteils friedlichen Bewegungen der vergangenen Wochen in Tunesien und Ägypten haben sich leider zu gewaltsamen Ereignissen in Libyen entwickelt, die scharf zu verurteilen sind. Der Wunsch nach Demokratie darf nicht mit Gewalt und Mord unterdrückt werden. Das sagte der außenpolitische Sprecher der ÖVP, Abg. Dr. Wolfgang Schüssel heute, Montag.

"Nordafrika und der Nahe Osten befinden sich in einem Wandel, der von großen Teilen der Bevölkerung gewünscht wird. Viele setzen dabei ihre Existenz, ihre Gesundheit oder ihr Leben aufs Spiel. Der Demokratisierungsprozess ist unumkehrbar und bedarf auch der Unterstützung der EU und der internationalen Politik", so Schüssel.

Jene Länder der EU, die über das Instrument der Reisewarnung verfügen, haben mit ihrer gemeinsamen Reisewarnung für Libyen nun einen ersten wichtigen Schritt zur Sicherheit der Unionsbürger gesetzt. "Wichtig ist dabei, mit einer Stimme zu sprechen, und jede Entwicklung zur Demokratisierung genau im Auge zu behalten", so der außenpolitische Sprecher der ÖVP.

Das nationale und internationale Krisenmanagement sei bei Außenminister Michael Spindelegger in besten Händen. "Er agiert souverän, verantwortungsbewusst und konsequent. Die Heimholung österreichischer Landsleute aus Libyen ist voll angelaufen und setzt das erfolgreiche Krisenmanagement anlässlich des Umsturzes in Ägypten fort", schloss Schüssel.
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