FPÖ-Kickl: Arbeitsmarktöffnungs-Studie ist Beruhigungspille

Einlull-Studien werden Arbeitsplätze nicht retten können

Wien (OTS) - Als "ungeeignete Beruhigungspille", bezeichnete der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl, die heute präsentierte Studie der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE), über die Arbeitsmarktöffnung für Tschechen, Slowaken und Ungarn ab 1. Mai. "Mit derartigen Einlull-Studien wird man keinen einzigen Arbeitsplatz retten können", so Kickl.

Damit solle die drohende Billig-Arbeiterschwemme aus dem Osten verharmlost werden, zeigte Kickl auf. Anstatt sich in Brüssel für eine Verschiebung, der für den österreichischen Arbeitsmarkt und das österreichische Sozialsystem verheerenden Ostöffnung einzusetzen, werde durch die rot-schwarze Bundesregierung versucht, der Bevölkerung Sand in die Augen zu streuen, kritisierte Kickl. Einlull-Studien wie jene der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik kämen Faymann und Co. gerade recht.

Faktum sei, so Kickl, dass mir der Öffnung der Grenzen für osteuropäische Billig-Arbeitskräfte tausende österreichische Arbeitsplätze gefährdet seien. Denn, das Lohnniveau in Österreich sei für viele Arbeitnehmer und Arbeitslose aus den neuen Ländern, die in Pendlerdistanz zum österreichischen Arbeitsmarkt leben würden, ein enormer Anreiz. Dazu kämen Sozialleistungen bis hin zur Mindestsicherung, von denen die osteuropäischen Arbeitskräfte in ihrer Heimat nur träumen könnten, so Kickl.

"Die Öffnung des Österreichischen Arbeitsmarktes ist so lange zu verschieben, bis sich das Lohn- und Einkommensniveau der Ost-Länder, jenem in Österreich weitestgehend angeglichen hat", forderte Kickl. Andernfalls werde der österreichische Steuerzahler einmal mehr die Rechnung für eine völlig verfehlte EU-Politik zu zahlen haben, warnte Kickl.

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