Leichtfried: Neue Mittelschule der 10- bis 14-Jährigen in NÖ umsetzen

Signal in Richtung eines weltoffenen Bildungssystems setzen

St. Pölten, (OTS/SPI) - Weiterhin offen sieht der Bildungssprecher der SPÖ Niederösterreich, Klubobmann LAbg. Mag. Günther Leichtfried, die Frage, wie es ab Herbst mit jenen Schülerinnen und Schülern weitergehen soll, die im Sommer das NÖ Schulmodell nach zwei Jahren verlassen und nicht in die AHS-Unterstufe wechseln werden. "Das kommende Schuljahr nähert sich mit riesigen Schritten. Damit bleibt nicht mehr viel Zeit, bevor die Unzulänglichkeiten des isolierten NÖ Schulmodells voll zum Tragen kommen. Bis dato ist immer noch nicht geklärt, wie es nach dem Sommer mit allen Schülerinnen und Schülern, die aus dem Schulmodell fallen, weitergehen soll", fordert Klubobmann Leichtfried die Umsetzung einer echten Neuen Mittelschule der 10- bis 14-Jährigen auch für Niederösterreich.

"Das eigenständige NÖ Modell der gemeinsamen Schule der 10- bis 12-Jährigen reicht nicht aus. Vielmehr haben es sich alle schulpflichtigen Schülerinnen und Schüler verdient, in eine echte Neue Mittelschule gehen zu können. Der drohende, massive Qualitätsverlust im Unterricht nach dem 12. Lebensjahr kann doch nicht als ernsthafte Option innerhalb der schulischen Ausbildung der Kinder und Jugendlichen angesehen werden. Das wäre genauso irrwitzig, als würde man bei einem Autorennen kurz vor dem Ziel vom sechsten in den ersten Gang schalten. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, ein klares Signal in Richtung eines fairen, effizienten und weltoffenen Bildungssystems zu setzen", verweist Leichtfried auf das bevorstehende Bildungsvolksbegehren "Österreich darf nicht sitzen bleiben".

"Wir brauchen ein chancengerechtes Bildungswesen. Die Forderung des Volksbegehrens nach einem sozial fairen Bildungssystem, in dem die Trennung der Kinder nach ihren Interessen und Begabungen erstmals am Ende der Schulpflicht erfolgt, ist dabei ebenso elementar wie ein weitgehend autonomes Schulsystem ohne parteipolitische Einflussnahmen. Schließlich muss am Ende der Reise eine chancengerechtere Bildungslandschaft stehen, in der alle Kinder und Jugendlichen so früh wie möglich in ihren Fähigkeiten und Talenten gefördert und in ihren Schwächen unterstützt werden. In diesem Sinne freut sich die SPÖ Niederösterreich, am Erfolg des Bildungsvolksbegehrens mitarbeiten zu können", so Leichtfried. (Schluss) ha

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