Frauenquote - Wurm: Jetzt kommt Bewegung in die Debatte

Wien (OTS/SK) - "Mit der Zustimmung von Wirtschaftsminister Mitterlehner zu den Plänen von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek kommt jetzt der nötige Schwung in die Debatte", so SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Mit dem Quoten-Stufenplan der Frauenministerin könne der nächste Schritt gesetzt werden, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. "Denn wir haben in den Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen noch immer eine Männerquote von 90 Prozent", kritisiert Wurm. ****

In Unternehmen, an denen der Bund mehr als 50 Prozent hält, sollen bis 2013 25 Prozent der Aufsichtsräte Frauen sein, dann 30 Prozent. Bei börsennotierten Unternehmen soll die Selbstverpflichtung für Frauenquoten im Corporate Governance Codex verankert werden. Wenn das auch nicht greift, müsse eine gesetzliche Lösung her, fordert Wurm.

Als Vorbild bei staatsnahen Unternehmen sieht die SPÖ-Frauensprecherin Infrastrukturministerin Doris Bures, die in ihrem Einflussbereich bereits 18 Aufsichtsrätinnen bestellt hat. Die Frauenquote im Aufsichtsrat der Asfinag beträgt bereits 40 Prozent.

"Selbstverständlich haben staatsnahe Unternehmen Vorbildwirkung für die privaten, deshalb bin ich froh, dass die Bundesregierung sich mit einem Beschluss im Ministerrat hier jetzt selbst in die Pflicht nehmen will", so Wurm. (Schluss) sa/sl

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