FP-Ebinger: Keine Einsparungen bei Spitalsärzten zum Nachteil der Patienten

Verwaltungsaufwand muss reduziert werden

Wien (OTS/fpd) - Selbst die Ärztekammer schlägt in immer kürzeren Abständen Alarm und macht auf die übermäßige Arbeitsbelastung von Spitalsärzten und die drohenden Einsparungen aufmerksam. "Jetzt ist die Stadt Wien dringend gefordert", meint dazu der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Gerald Ebinger.

Von Seiten des KAV kommen hierzu allerdings lediglich Beschwichtigungsversuche und die lapidare Aussage, der Personalaufwand sei um 0,7% erhöht worden. Unberücksichtigt bleibt dabei der für Ärzte und Pfleger immer höhere Verwaltungsaufwand. Wenn bereits 42 Prozent der Arbeitszeit für organisatorische Tätigkeiten aufgewandt werden muss, ist klar ersichtlich, dass dies nur zu Lasten der Patienten gehen kann, kritisiert Ebinger.

Die vermehrte Zuweisung von Patienten durch die Rettungsorganisationen, wiederum begründet durch die Einsparung von Ärzten in den Rettungsfahrzeugen, führt zur völligen Überbelastung von Ärzten und Pflegepersonal. Auch Gangbetten sind in Wiens Spitälern offensichtlich Normalität und nicht mehr Ausnahme. Drohende Personaleinsparungen führen außerdem zur massiven Verunsicherung bei Personal und Patienten, so Ebinger weiter.

Es ist daher hoch an der Zeit, dass die zuständigen politischen Verantwortlichen in dieser Stadt endlich handeln, fordert Ebinger abschließend. (Schluss) hn

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