Maier: Weitere Preiserhöhung ohne Qualitätssteigerung ist Provokation der ÖBB-Kunden

ÖVP-Verkehrssprecher kritisiert Ministerin Bures und ÖBB-Chef Kern

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Infrastrukturministerin Doris Bures kann nach ihren jüngsten Aussagen zu den ÖBB dezidiert keine Tariferhöhungen im Personenverkehr der ÖBB ausschließen. "Eine Preiserhöhung zum gegenwärtigen Zeitpunkt wäre aber eine Provokation der ÖBB gegenüber den Bahnkunden", warnt heute, Montag, ÖVP-Infrastruktursprecher Abg. Dr. Ferdinand Maier vor Preiserhöhungen bei der Bahn, ohne nicht vorher über eine Optimierung der Serviceleistungen und Kundenorientierung nachzudenken.

"Noch mehr Geld von den Bahnkunden für verspätete Züge, schmutzige Waggons, schlechtes Service und zu wenig Zuggarnituren zu verlangen, zeugt davon, wie wirtschaftlich stümperhaft bei den ÖBB gearbeitet wird. Fahrpreiserhöhungen in der jetzigen Lage nicht auszuschließen ist jenseits von privatwirtschaftlicher Vernunft und zeugt nur von Verstaatlichtenmentalität", so Maier.

Für Maier bleibt ÖBB-Chef Christian Kern ein Ankündigungsmanager ohne glaubwürdige Reformbereitschaft. "Wer keine Preiserhöhungen ausschließt, spielt mit dem Gedanken, an den Tarifen zu drehen und den Kunden noch mehr in die Tasche zu greifen", so Maier, der vor allem die Unkenntnisse von Kern am eigenen Bahnunternehmen kritisiert. "Kern kennt nicht einmal seine Mitarbeiterzahlen. Mitte Jänner sprach er noch von einem Mitarbeiterstand von 43.650 Ende 2010 und drei Wochen später von 42.482. Welche Zahl stimmt jetzt? Das ist Voodoo-Ökonomie und hat mit seriöser Unternehmensführung nichts zu tun. Christian Kern hat jede Glaubwürdigkeit zur Steigerung der Kundenorientierung und Unternehmenseffizienz verspielt", schloss Maier.
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