Strasser fordert Stellungnahme der Außenminister zu den Anschlägen auf Christen

Stärkung der Religionsfreiheit muss zu einem integralen Bestandteil der EU-Außenpolitik werden

Brüssel, 21. Februar 2011 (OTS) "Die EU-Außenminister müssen die Dinge beim Namen nennen und die Anschläge auf Christen in Ägypten und Nigeria verurteilen. Die Stärkung der Religionsfreiheit und die Durchsetzung des Menschenrechts auf Religionsfreiheit ist Bestandteil der europäischen Außenpolitik", fordert ÖVP-Delegationsleiter Dr. Ernst Strasser anlässlich des heutigen Treffens der EU-Außenminister. ****

Beim letzten Treffen der Außenminister wurde das Thema Religionsfreiheit zwar besprochen, aber es wurden keine Schlussfolgerungen verabschiedet. "Unschuldige Menschen wurden aufgrund ihres Bekenntnisses brutal angegriffen und getötet. Wir brauchen dringend eine EU-Strategie zur weltweiten Durchsetzung des Menschenrechts auf Glaubens- und Religionsfreiheit", so Strasser und weiter "Das Europäische Parlament hat bereits eine Resolution zu diesem Thema verabschiedet. Der Ball liegt nun bei der Hohen Vertreterin Catherine Ashton, der Aufforderung des Parlaments nachzukommen und eine Strategie auszuarbeiten."

„Glaubens- und Gewissensfreiheit ist ein zentrales Menschenrecht. Die weltweite Durchsetzung kann dazu beitragen, religiös motivierte Diskriminierung einzudämmen“, so Strasser abschließend.

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