FPÖ: Kunasek: Darabos muss Verunsicherung in Österreich Kasernen beenden

Verkaufspläne sind ein weiterer grober Rechenfehler im Berufsheer-Modell

Wien (OTS) - "Verteidigungsminister Darabos muss endlich die Verunsicherung in Österreichs Kasernen beenden", reagiert der freiheitliche NAbg. Mario Kunasek auf aktuelle Medienberichte. Dass diese Nervosität vor der Schließung von Kasernen nun landesweit bestehe, sei alleine Darabos' Schuld, der die planlose Diskussion über den Verkauf von Bundesheer-Immobilien durch die von ihm angestrebte Abschaffung der Wehrpflicht noch verschärft habe. "Und hier rächt sich natürlich auch, dass Darabos beim Budget bisher immer zu allem Ja und Amen gesagt hat und jeden Sparanschlag dankbar aufnimmt", so Kunasek.

Die mit dem Modell des Freiwilligenheers offenbar geplanten weiteren Immobilienverkäufe würden zudem einen weiteren groben "Rechenfehler" belegen, erklärt Kunasek: "Kein Mensch glaubt, dass für 29 Liegenschaften jetzt 328 Millionen Euro eingenommen werden, wenn dis bisherigen 120 Liegenschaften für nicht einmal die Hälfte dieses Geldes verkauft wurden." Kunasek übt auch Kritik an der bisherigen Verkaufspraxis: "Die SIVBEG, die für den Verkauf der Objekte gegründet wurde, kostet nur Geld und bringt nichts, wie auch der Bericht des Rechnungshofes belegt. Das kann die Bundes-Immobiliengesellschaft genauso erledigen. Die SIVBEG zuzusperren, wäre daher der erste vernünftige Sparansatz im Heer", erklärt Kunasek.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0002