"Wann denken SIE an Essstörungen?" mit Fakten, Behandlungsstrategien und Anlaufstellen

Essstörungen: Neue Broschüre unterstützt Ärztinnen und Ärzte

Wien (OTS) - Essstörungen wie Anorexie, Bulimie und Binge Eating Disorder sind weit verbreitet. Man schätzt, dass in Österreich 200.000 Mädchen und Frauen, jeden Alters und jeder sozialen Herkunft, betroffen sind. Auch Männer sind zunehmend von Essstörungen betroffen. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte jeder Fachrichtung sind meist die ersten AnsprechpartnerInnen für Patientinnen und Patienten mit einer Essstörung. Essstörungen sind oft schwierig zu erkennen und noch schwieriger zu behandeln. Häufig wenden sich Frauen und Mädchen mit diffusen Symptomen, die nicht eindeutig auf eine Essstörung hinweisen, an ihre Ärztin oder ihren Arzt. Die neue Broschüre des Wiener Programms für Frauengesundheit "Wann denken SIE an Essstörungen?" will MedizinerInnen die Diagnostik und Behandlung von Essstörungen erleichtern. "Die Früherkennung einer Essstörung erhöht die Heilungschancen für die Betroffenen maßgeblich. Die neue Broschüre gibt Ärztinnen und Ärzten ein praktisches Werkzeug zur Hand, damit sie in schwierigen Fällen auch an die mögliche Diagnose 'Essstörung' denken", erklärte Gesundheitsstadträtin Mag.a Sonja Wehsely.

Der Folder fasst die wichtigsten Symptome zusammen, erläutert Behandlungsstrategien und listet die wichtigsten Verhaltensmaßnahmen auf, die im Umgang mit Frauen und Mädchen, die an Essstörungen leiden, sinnvoll sind. "Denn was wir mit Sicherheit wissen: Eine umfassende medizinische Behandlung und Psychotherapie sind das A und O für eine erfolgreiche Genesung", betonte die Wiener Frauengesundheitsbeauftragte, Univ.Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger. Aus diesem Grund wird die Behandlung im multidisziplinären Team aus MedizinerInnen, spezialisierten Psycho-therapeutInnen bzw. PsychologInnen hervorgehoben. Weiters finden sich Ratschläge zum oft schwierigen Umgang mit PatientInnen, die über keine Krankheitseinsicht verfügen. Eine Checkliste am Ende der Broschüre listet die wichtigsten Maßnahmen auf, die ÄrztInnen einsetzen können. Ein Adressverzeichnis von niederschwelligen Anlaufstellen und stationären Einrichtungen ist ebenfalls enthalten. Die Broschüre steht unter
http://www.frauengesundheit-wien.at/literatur/broschueren/ zum
Download bereit.

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www.frauengesundheit-wien.at

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