Neues Volksblatt: "Affront" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 19. Februar 2011

Linz (OTS) - Er schafft Chaos, er verbreitet Unsicherheit und er legt sich mit allen an, die seinen Weg kreuzen. Es scheint, als habe Verteidigungsminister Norbert Darabos innerlich schon abgeschlossen, als wolle er nur noch wissen, was sich die Österreicher und die anderen Politiker noch alles gefallen lassen.
Gestern hat sich der rote Master of Desaster mit den Landeshauptleuten angelegt, die er nach der Forderung des Vorsitzenden der Landeshauptleute-Konferenz und oö. Landeshauptmanns Josef Pühringer nach einer Aussprache über die Heeresreform und alles, was damit zusammenhängt - von den Kasernen über den Zivildienst bis zum Katastrophenschutz - auf den Sanktnimmerleinstag vertröstete.
Ein Affront, wie er nicht oft vorkommt in diesem Land.
Wobei es schon interessant ist, wenn der Minister beteuert, er sei in Sachen Heeresreform laufend in Kontakt mit Landeshauptleuten.
Mit welchen, bitte?
Redet der SPÖ-Minister nur mit den SPÖ-Landeshauptleuten? Gibt es für die Genossin in Salzburg und die Genossen in Wien, im Burgenland und in der Steiermark Informationen aus erster Hand - und die anderen sollen schauen, wo sie bleiben?
Oder redet der beleidigte Rote überhaupt nicht mehr mit den Schwarzen?
Irgendwer muss da für Ordnung sorgen!

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