Der Wiener Opernball bis 2013 live und exklusiv im ORF

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz und Staatsoperndirektor Dominique Meyer verlängern Vertrag

Wien (OTS) - Alles Walzer! Am Donnerstag, dem 3. März 2011, wird die Wiener Staatsoper einmal mehr zum glamourösesten Ballsaal der Welt - der gesamte Abend von ORF 2 steht wie gewohnt ganz im Zeichen des Wiener Opernballs. Dass dies auch in den nächsten Jahren so bleibt, haben nun ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz und Staatsoperndirektor Dominique Meyer besiegelt: Heute, am Freitag, dem 18. Februar 2011, wurde ein Vertrag unterzeichnet, der es dem heimischen TV-Publikum bis ins Jahr 2013 ermöglicht, exklusiv im ORF die gewohnte, mehrstündige Opernball-TV-Übertragung zu sehen. Der abgeschlossene Vertrag stellt somit weiterhin sicher, dass Millionen Österreicherinnen und Österreicher via ORF live und exklusiv beim jährlichen gesellschaftlichen Highlight der Ball- und Faschingssaison dabei sein können - dank mehrstündiger, umfassender Berichterstattung inklusive staatstragender Interviews und launiger Kommentare sowie gewohnt eindrucksvoller Bilder aufgrund immer ausgefeilterer Kameratechnik, die das Live-Feeling von Jahr zu Jahr verstärkt. Darüber hinaus wurde die seit 1997 bewährte Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk für den selben Zeitraum verlängert.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Der Wiener Opernball ist nicht nur das wichtigste gesellschaftliche Ereignis der heimischen Ballsaison, er ist ein kulturelles Event von Weltrang und er ist seit Jahrzehnten fester und besonders erfolgreicher Bestandteil des ORF-Programms. Es freut mich, dass wir mit drei weiteren Jahren Opernball im ORF einem Millionenpublikum drei weitere hochkarätige TV-Übertragungen voll rot-weiß-rotem Esprit präsentieren können."

Staatsoperndirektor Dominique Meyer: "Ich freue mich, dass durch die neue Vereinbarung mit dem ORF die Live-Übertragung des Wiener Opernballs für weitere drei Jahre garantiert ist. Der Opernball ist als Fest der Künstler und Treffpunkt von Kunst, Wirtschaft und Politik nicht nur wichtig für die Wiener Staatsoper, sondern auch für Wien und Österreich insgesamt. Gemeinsam mit dem ORF wollen wir sowohl für die 7000 Besucher vor Ort als auch für das Millionenpublikum vor dem Fernseher eine qualitativ hochwertige Veranstaltung austragen, bei der das Künstlerische im Zentrum steht. Dass der ORF als unser Vertragspartner den Wiener Opernball sehr ernst nimmt, hat sich in den konstruktiven Verhandlungen bestätigt und zeigt sich auch an der wesentlichen Erhöhung seines finanziellen Beitrags."

Bis zu 1,6 Millionen sahen 2010 die Live-Übertragung des Wiener Opernballs im ORF. Insgesamt waren bei den sechs Sendungen des Abends 2,568 Millionen Österreicherinnen und Österreicher zumindest kurz dabei. Das entspricht 36 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung. Vom Ball der Bälle am Donnerstag, dem 3. März 2011, bringt der ORF mehr als vier Stunden Live-Programm: Auch heuer steht der gesamte Hauptabend von ORF 2 ab 20.15 Uhr ganz im Zeichen des Wiener Opernballs und zeigt alle Höhepunkte des glanzvollen Treibens im Haus am Ring live - vom Eintreffen der Gäste am roten Teppich über ihren Einzug auf der Feststiege, die traditionelle Eröffnung des Jungdamen-und Herrenkomitees bis zur Mitternachtsquadrille. Mit 19 Kameras -darunter Funk-, Schwenkkopf- und Minikameras sowie stationäre Kameras - präsentiert der ORF den Fernsehzusehern die Nacht der Nächte in stimmungsvollen Bildern. Weiters werden zwei mobile Kamerateams für den ORF auf den unterschiedlichen Schauplätzen in und außerhalb der Oper unterwegs sein und dazu beitragen, dass auch die Fernsehzuschauer nichts versäumen. Als ORF-Moderatoren sind heuer Alfons Haider, Mirjam Weichselbraun, Barbara Rett, Kati Bellowitsch und Klaus Eberhartinger mit dabei. Kommentiert wird der Ballabend in bewährter Weise von Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz.

Die ORF-Geschichte des Opernballs

Den Opernball begleitet das österreichische Fernsehen seit dem Jahr 1956, als es nach 17-jähriger Pause, ein Jahr nach der Staatsvertragsunterzeichnung, erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder hieß: "Alles Walzer". Das damalige Fernsehen - noch im "Versuchsstadium" - war von Anfang an dabei, freilich noch mit nachträglichen Filmberichten in Schwarz-Weiß. Aber bereits im Jahr 1960 gab es einen ersten Versuch, das Geschehen vom Opernball live zu übertragen. In den folgenden 13 Jahren wurde davon wieder Abstand genommen, 1973 gab es wieder eine Live-Übertragung. Seit 1980 ist die Übertragung dieser alljährlichen Institution fixer Live-Bestandteil im ORF-Programm.

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