AK zum Sitzenbleiben: Entlastung von Kindern und Eltern überfällig

Förderung statt teurer Klassenwiederholungen: Sitzenbleiben kostet Staat zumindest 350 Millionen Euro

Wien (OTS) - "Diese Entlastung der Kinder und Eltern ist längst überfällig", sagt AK Präsident Herbert Tumpel zu den Plänen, das Sitzenbleiben ab dem nächsten Schuljahr in der Oberstufe abzuschaffen. So werden die SchülerInnen und ihre tatsächlichen Leistungen in den Mittelpunkt gerückt und ihr Schulerfolg hängt nicht nur an einem oder einigen wenigen Fächern ab. Die SchülerInnen müssen in allen positiv absolvierten Fächern aufsteigen können. Außerdem muss es Begleitmaßnahmen für jene geben, die einen Gegenstand negativ absolviert haben, fordert die AK. "Zugleich wird damit ein teurer Luxus endlich Geschichte", so Tumpel. Denn nach Berechnungen der Arbeiterkammer kostet das Sitzenbleiben den österreichischen Staat zumindest 350 Millionen Euro. Neben dieser finanziellen Einsparung wird auch Potenzial für individuelle Förderungen frei. Überhaupt leistet sich Österreich mit dem Sitzenbleiben ein Auslaufmodell: In Europa lassen nur noch acht von 28 Ländern ihre Kinder sitzenbleiben. "So schließen wir auch zu jenen Ländern auf, die besser bei Pisa sind", so Tumpel.

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