FPÖ-Frigo: Wiener Spitalsärzte auf den Barrikaden

30 Turnusarztstellen sollen im KAV eingespart werden

Wien (OTS/fpd) - Die Wiener KAV-Spitalsärzte gehen auf die Barrikaden, nachdem 30 Turnusarztstellen eingespart werden sollen, berichtet der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien LAbg. Univ.-Prof. Dr. Peter Frigo. Mit der Aktion "Rotstift" der angestellten Kurie der Wiener Ärztekammer soll gegen die willkürlichen Einsparungsmaßnahmen von 3 Prozent im KAV protestiert werden. Die Ärztevertreter weisen vor allem auf die Ziellosigkeit der "Spar irgendwo ein" Aktion hin.

Beim niedergelassenen Facharzt wie beispielsweise einem Augenarzt bekommen Patientinnen und Patienten oft monatelang keinen Termin und überfüllen damit die viel kostspieligeren Spitalsambulanzen mit Bagatellfällen. Ein Konzept der Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und den Spitalsambulanzen fehlt - dies kostet unserem Gesundheitssystem jedes Jahr Millionen, kritisiert Frigo.

Einsparungen im personellen Bereich bei Schwestern und Ärzten müssen gezwungenermaßen, langfristig auf Kosten der Qualität und Patientensicherheit gehen. Seitens des KAV gibt es derzeit keine Gesprächsbereitschaft mit den Vertretern der Ärztekammer. Dies zeigt eine hierarchische Struktur auf, bei der von Mitbestimmung und Demokratie nichts zu sehen ist, so Frigo weiter. Im Gegenteil, derzeit stehen Maulkorberlässe, Transparenzbeauftragte als Vertuschungsgehilfen und Fotografierverbot auf der Tagesordnung. Sinnvolle Einsparungsmaßnahmen, die mit allen Betroffenen - auch Patientenvertretern - akkordiert werden und damit die Sicherheit unseres Gesundheitssystems nicht gefährden, fehlen, so Frigo und fordert, dass endlich Schluss mit der Verunsicherung des hart arbeitenden Personals und damit auch der Wiener Patientinnen und Patienten durch nicht qualifizierte Schreibtischtäter sein muss. (Schluss)paw

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