ANSCHOBER: Plastiksackerl ist Spitze des unnötigen Verpackungsberges

Forcierung von Mehrweg-Verpackungen ist Gebot der Stunde, Allianz der Bundesländer und Gespräch mit Handel in Vorbereitung

Linz (OTS) - Umwelt-Landesrat Rudi Anschober tritt weiterhin für ein Verbot des Plastiksackerls ein. Denn die Fakten sprechen für sich: österreichweit fallen derzeit pro Jahr rd. 7.000 Tonnen bzw. rd. 350 Mio. Stück Plastik-Tragetaschen an, in Oberösterreich rund 59 Millionen - pro Kopf macht dies 42 Plastiksackerl pro Jahr. Das verschwendet Öl und Energie und verursacht unnötige CO2-Emissionen.

Anschober: "Da es genügend Alternativen gibt, ist ein Aus für Einweg-Plastiksackerl notwendig. Klar ist allerdings auch, dass Plastiksackerl nur die Spitze eines gigantischen Verpackungsberges sind. Hier ist der Gesetzgeber ebenfalls gefordert. Bekenntnisse zur Abfallvermeidung allein sind zu wenig."
Um dies zu unterstützen, setzt LR Anschober sowohl auf eine Allianz der Bundesländer in Richtung nächster Konferenz der UmweltreferentInnen als auch auf Gespräche mit dem Handel.

LR Anschober: "Wir müssen weg von der Wegwerf-Mentalität, hin zu Mehrweg-Verpackungen. Das trifft auch ganz stark auf Getränkeverpackungen zu. Alleine bei Mineralwasser ist Mehrweg von 96 Prozent im Jahr 1994 auf mittlerweile nur mehr 18 Prozent im Jahr 2009 gesunken."

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