ASBÖ: Bildung als ausschlaggebender Faktor für Soziale Gerechtigkeit

Welttag der Sozialen Gerechtigkeit: Samariterbund fordert ein faireres Bildungssystem und gleiche Chancen für alle

Wien (OTS) - Anlässlich des Welttages der Sozialen Gerechtigkeit
am 20. Februar 2011 macht der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs darauf aufmerksam, dass nach wie vor keine Chancengleichheit im Bildungssystem besteht und die soziale Durchlässigkeit bis heute kaum gegeben ist. Statistiken zeigen einen starken Zusammenhang zwischen Schulbildung und Armut auf.

"Leider ist der Bildungsgrad in Österreich erblich: Wessen Eltern schlecht ausgebildet sind, der wird oft selbst keinen Schul- oder Lehrabschluss machen", erläutert Franz Schnabl, Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs. "Das ist vor allem deswegen bedenklich, weil jeder abgeschlossene Ausbildungsschritt wie eine Versicherung gegen Armut ist. Ein gutes, auf gleiche Chancen ausgerichtetes Schulsystem gehört zu den wichtigsten Maßnahmen gegen Armut", fährt Schnabl fort.

Der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs unterstützt daher Dr. Hannes Androschs Bildungsvolksbegehren aktiv. "Wir müssen jetzt handeln. Die Hebung des Bildungsniveaus unserer jungen Leute ist der wichtigste Rohstoff für unsere Gesellschaft. Eine Bildungsreform ist längst überfällig", appelliert Androsch.

Zwölf Forderungen
Der ASBÖ war von Anfang an dabei, als es galt die Mängel aufzuzeigen und notwendige Maßnahmen im Bildungswesen zu besprechen. Nun stehen die zwölf Forderungen fest, die einen weiten Bogen von Strukturreformen über Kindergärten bis hin zur Hochschulbildung schlagen. Im Vordergrund stehen Punkte wie die Entbürokratisierung des Systems, flächendeckende Ganztagsschulen, bessere Förderung des Einzelnen und dadurch auch mehr soziale Fairness sowie höhere Investitionen in Universitäten und Weiterbildung. Jetzt gilt es, die gut 8.000 notwendigen Unterstützungserklärungen für das Volksbegehren zu erlangen und in der Folge möglichst viele Unterschriften zu sammeln, um entsprechenden politischen Druck auf die Entscheidungsträger auszuüben.

Link zu den Forderungen des Bildungsvolksbegehren: http://www.vbbi.at

Rückfragen & Kontakt:

Mag.a Martina Vitek
Leitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Tel.: +43-1-89145-227
Mobil: +43-664-3582386
E-Mail: martina.vitek@samariterbund.net
Web: www.samariterbund.net

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ARB0001