• 16.02.2011, 15:32:00
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Arbeitsmarktöffnung: Durch Aufklärung Ängste abbauen

Bevölkerung und Spitzenpolitiker diskutieren am 17.2. bei BürgerInnen-Forum von Pro Niederösterreich

Wien (OTS/PRO-GE/ÖGB) - "Die Befürchtungen der Menschen müssen
ernst genommen werden und dürfen nicht herunter gespielt werden",
kommentiert Manfred Anderle, Bundessekretär der Gewerkschaft PRO-GE,
die gestern veröffentlichte IMAS-Studie. 71 Prozent der
ÖsterreicherInnen würden demnach negative Auswirkungen durch die
bevorstehende Öffnung des Arbeitsmarktes für Menschen aus Osteuropa
erwarten. "Mit dem Gesetz gegen Lohn- und Sozialdumping wäre
Österreich auf die Arbeitsmarktöffnung am 1. Mai gut vorbereitet -
vorausgesetzt es wird jetzt rasch beschlossen und für ausreichende
Kontrolle gesorgt." Vernachlässigt worden sei allerdings bisher
offensichtlich die Information der Bevölkerung. "Wenn in der Studie
57 Prozent der Befragten angeben, mit diesem Thema erstmalig
konfrontiert worden zu sein, kann die Skepsis der Bevölkerung nicht
weiter verwundern", so Anderle. "Hier besteht dringender
Handlungsbedarf."

Als positives Beispiel nannte Anderle die BürgerInnenforen des
Vereins PRO Niederösterreich. "Die Veranstaltungen bieten den
Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit direkt bei
EntscheidungsträgerInnen und ExpertInnen nachzufragen. Ein Rezept,
dass auf jeden Fall auch zur Nachahmung empfohlen werden kann, denn
Information hilft entscheidend Ängste abzubauen." Das nächste
BürgerInnenforum von PRO Niederösterreich findet übrigens morgen in
Gerasdorf bei Wien statt.

Termin:

PRO Niederösterreich Europa BürgerInnenforum u.a. mit
- Dr. Alfred Gusenbauer, Bundeskanzler a.D.
- MEP Mag. Othmar Karas
- MEP Karin Kadenbach
- Manfred Anderle, PRO-GE Bundessekretär
- LHStv. Dr. Sepp Leitner

Wann:Donnerstag, 17. Februar 2011, 19:00 Uhr
Wo: Stadtsaal Gerasdorf, Hauptstraße 28, 2201 Gerasdorf

Der Verein

Pro Niederösterreich versteht sich als überparteiliche Plattform für
alle, die Niederösterreich aktiv mitgestalten wollen. Ein Forum für
alle, die für moderne Zukunftskonzepte stehen und die gemeinsam auch
dafür sorgen, dass diese Ideen nicht länger in der Schreibtischlade
liegen, sondern den Menschen zu Gute kommen.

Rückfragehinweis:

PRO-GE Presse
   Johann-Böhm-Platz 1
   1020 Wien
   Tel: +43 (0) 1 53 444 - 69 260
   Mail: presse@proge.at
   www.proge.at

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