Arbeitsmarktöffnung: Durch Aufklärung Ängste abbauen

Bevölkerung und Spitzenpolitiker diskutieren am 17.2. bei BürgerInnen-Forum von Pro Niederösterreich

Wien (OTS/PRO-GE/ÖGB) - "Die Befürchtungen der Menschen müssen ernst genommen werden und dürfen nicht herunter gespielt werden", kommentiert Manfred Anderle, Bundessekretär der Gewerkschaft PRO-GE, die gestern veröffentlichte IMAS-Studie. 71 Prozent der ÖsterreicherInnen würden demnach negative Auswirkungen durch die bevorstehende Öffnung des Arbeitsmarktes für Menschen aus Osteuropa erwarten. "Mit dem Gesetz gegen Lohn- und Sozialdumping wäre Österreich auf die Arbeitsmarktöffnung am 1. Mai gut vorbereitet -vorausgesetzt es wird jetzt rasch beschlossen und für ausreichende Kontrolle gesorgt." Vernachlässigt worden sei allerdings bisher offensichtlich die Information der Bevölkerung. "Wenn in der Studie 57 Prozent der Befragten angeben, mit diesem Thema erstmalig konfrontiert worden zu sein, kann die Skepsis der Bevölkerung nicht weiter verwundern", so Anderle. "Hier besteht dringender Handlungsbedarf."

Als positives Beispiel nannte Anderle die BürgerInnenforen des Vereins PRO Niederösterreich. "Die Veranstaltungen bieten den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit direkt bei EntscheidungsträgerInnen und ExpertInnen nachzufragen. Ein Rezept, dass auf jeden Fall auch zur Nachahmung empfohlen werden kann, denn Information hilft entscheidend Ängste abzubauen." Das nächste BürgerInnenforum von PRO Niederösterreich findet übrigens morgen in Gerasdorf bei Wien statt.

Termin:

PRO Niederösterreich Europa BürgerInnenforum u.a. mit
- Dr. Alfred Gusenbauer, Bundeskanzler a.D.
- MEP Mag. Othmar Karas
- MEP Karin Kadenbach
- Manfred Anderle, PRO-GE Bundessekretär
- LHStv. Dr. Sepp Leitner

Wann:Donnerstag, 17. Februar 2011, 19:00 Uhr
Wo: Stadtsaal Gerasdorf, Hauptstraße 28, 2201 Gerasdorf

Der Verein

Pro Niederösterreich versteht sich als überparteiliche Plattform für alle, die Niederösterreich aktiv mitgestalten wollen. Ein Forum für alle, die für moderne Zukunftskonzepte stehen und die gemeinsam auch dafür sorgen, dass diese Ideen nicht länger in der Schreibtischlade liegen, sondern den Menschen zu Gute kommen.

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