Meinl Bank zu neuer Klage des Atrium Managements: Absurd, populistisch und ohne Grundlage"

Wien (OTS) -

  • Ablenkung von Millionenabschreibung wegen Atrium-Missmanagement in Russland
  • Atrium in Rechtstreit mit russischem Joint Venture Partner
  • Weinzierl: "typische Taktik von Atrium CEO Rachel Lavine und Gazit Chairman Chaim Katzman: Verantwortung für eigenes Fehlverhalten anderen umzuhängen"

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Als "absurd, populistisch und ohne Grundlage" wies Meinl Vorstand Peter Weinzierl eine heute bekannt gewordene Klage gegen seine Person von Seiten des Atrium Managements zurück. Der Vorwurf, im Zusammenhang mit einem Joint Venture in Russland im Jahr 2005 unrechtmäßig gehandelt zu haben, ist falsch. Die Bank habe als Dienstleisterin für die damalige MEL immer im Rahmen des Rechts agiert, so Weinzierl. Die Bedingungen und Beteiligungsverhältnisses des Joint Ventures (das die Atrium Klage berührt, Anm) waren in allen MEL Geschäftsberichten und Prospekten korrekt offengelegt. MEL hatte einen Anteil von 55% der Stimmrechte und 45% der Anteile, 10% hielt die Meinl Bank. Im Zuge des Einstiegs von CPI/Gazit erfolgte der Verkauf der Anteile der Meinl Bank-Gruppe an MEL/Atrium. Der entsprechende Vertrag sowie die Zahlungen wurden gegenüber CPI/Gazit sowie dem neuen Atrium Management unter Chairman Katzmann und CEO Lavine offengelegt und von diesen genehmigt

"Atrium hat Millionenabschreibung wegen Missmanagements in Russland zu gewärtigen"

Peter Weinzierl: "In besagtem Joint Venture befinden sich auch drei Entwicklungsprojekte in den russischen Städten Astrakhan, Ryazan, und Niznij Novgorod. Faktum ist, durch Inkompetenz von Atrium CEO Rachel Lavine hat Atrium diese Projekte in den vergangenen 2 Jahren verloren." Dadurch seien Millionen Euro in den Sand gesetzt worden. Nach den Berechnungen der Meinl Bank müssten hier zumindest EUR 40 Mio abgeschrieben werden. Weinzierl berichtete auch, dass der russische Joint Venture Partner nun Atrium wegen dieses Missmanagements auf Auflösung des Joint Ventures in Zypern geklagt hat. "Damit läuft Atrium Gefahr, einen wesentlichen Teil des russischen Portfolios zu verlieren", so Weinzierl. Über diesen Rechtstreit habe Atrium keine Adhoc Meldung veröffentlicht, damit würden den Anlegern wesentliche Informationen gegen die Regeln vorenthalten.

Verschleierungstaktik

Die Bank weist abschließend diesen erneuten Aktivismus des Atrium Managements strikt zurück. Es sei, so Weinzierl nur ein weiterer Versuch, von der Tatsache abzulenken, dass sich das Atrium Management nach wie vor weigere, sich an den sozialen Lösungen, die die Meinl Bank zugunsten von MEL Anlegern unternehme, zu beteiligen. Hier seien schon mehr als EUR 15 Mio an Anleger geflossen. Weiters sollen offenbar die kürzlich aufgeflogenen Unterweltmethoden von Levine und Katzmann verschleiert werden. Wenn Atrium als börsenotierte Gesellschaft Personen durch einen wegen Mordes Verdächtigten sogenannten Atrium Agenten beschatten lasse, spreche das eigentlich für sich selbst, so Weinzierl.

Meinl Bank AG:

Die Meinl Bank bietet als Privatbank Leistungen im Bereich Corporate Finance, Fondsmanagement sowie private und institutioneller Vermögensverwaltung an. Mit der Julius Meinl Investment GmbH verfügt die Meinl Bank über eine eigene Investmentfondsgesellschaft, mit derzeit 19 eigenen Fonds. Die Meinl Bank steht eigenständig auf einem starken ökonomischen Fundament, die Eigenmittel des Instituts sind mit 16% doppelt so hoch wie die gesetzlich vorgeschriebene Eigenmittelunterlegung. Damit ist die Bank für die Zukunft gut positioniert.

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