BZÖ-Huber: Schluss mit "Goldmarie Nordtirol und Aschenputtel Osttirol", Herr Landeshauptmann!

BZÖ fordert vom Land Tirol einen Fördertopf in der Höhe von 15 Millionen Euro für Straßensanierungen und Infrastrukturprojekte in Osttirol

Innsbruck (OTS) - Die Generalsanierungspläne des Baubezirksamtes Lienz für die Pustertaler Höhenstraße rufen heute den Osttiroler BZÖ-NAbg. Gerhard Huber auf den Plan. "Ich unterstütze das Engagement des Leiters des Baubezirksamtes Lienz, Harald Haider, der ein Projekt für eine Generalsanierung der Pustertaler Höhenstraße bis April vorbereiten will". Da diese Generalsanierung wohl Millionen Euro kosten wird, sei zu befürchten, dass das Projekt aufgrund der fehlenden Finanzmittel vom Land Tirol im Archiv des Baubezirksamtes landet. "Deshalb fordert das BZÖ vom Land Tirol einen Fördertopf in der Höhe von 15 Millionen Euro für Straßensanierungen und Infrastrukturprojekte für Osttirol", so Huber.

"Wenn der Landeshauptmann argumentiert, das Land Tirol habe keine 15 Millionen Euro für einen Fördertopf für Osttirol dann sage ich ihm:
Schluss mit Goldmarie Nordtirol und Aschenputtel Osttirol Herr Landeshauptmann! Erklären Sie mir, warum das Land Tirol über 30 Millionen Euro für ein Bergisel Museum ausgibt, sich einen Landhausplatz von über 6 Millionen Euro leistet, darüber diskutiert, ob das Land Tirol für die Verbindung der beiden Skigebiete Axamer Lizum und Schlick bis zu 32 Millionen Euro an öffentlichen Geldern bereitstellen will - man aber kein Geld für Osttirol hat."

"Das BZÖ, als die neue bürgerliche Kraft setzt sich im Gegensatz zur ÖVP und deren Politanhängsel FPÖ und SPÖ dafür ein, dass das Land Tirol nach Jahrzehnten der finanziellen Bevorzugung Nordtirols endlich auch Osttirol ordentliche Finanzmittel für Straßensanierungen und Infrastrukturprojekte zugesprochen bekommt", verspricht Huber.

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ-Tirol/Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0006