Fischer und Hundstorfer eröffnen in Salzburg Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011

Wien (OTS/BMASK) - Bundespräsident Heinz Fischer nahm heute in Salzburg die offizielle Eröffnung des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 in Österreich vor. Bei der Eröffnungsveranstaltung sprachen weiters u.a. Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, Sozialminister Rudolf Hundstorfer und der Leiter der EJF-Taskforce der Europäischen Kommission, John Macdonald. Hundstorfer unterstrich in seiner Eröffnungsansprache die Vorbildwirkung der ehrenamtlich Aktiven und betonte, dass ein verlässliches Sozialsystem und ein hoher Beschäftigungsgrad die besten Voraussetzungen seien, damit sich Menschen für ihre Mitmenschen und ihre soziale und ökologische Umwelt engagieren können. "Mit diesem Jahr wollen wir den drei Millionen ÖsterreicherInnen danken, die sich freiwillig engagieren. Viele Leistungen und Angebote, die wir in unserem Land als selbstverständlich betrachten sind ohne diese ehrenamtliche Arbeit nicht möglich", so der Minister. ****

Hundstorfer verwies in seiner Rede auch auf das Nationale Arbeitsprogramm, das gemeinsam mit den Ländern, Städten, Gemeinden und Freiwilligenorganisationen erarbeitet wurde: "Es macht uns stolz, dass die Europäische Kommission unser Programm als sehr positiv bewertet hat." Konkret werden mit dem Nationalen Arbeitsprogramm vier Kernziele verfolgt: 1) Freiwillige Tätigkeiten brauchen günstige Rahmenbedingungen; wir werden in diesem Jahr das Freiwilligengesetz fertigstellen", unterstrich Hundstorfer; 2) freiwillige Tätigkeiten brauchen Management, Plattformen und Kooperationen. In diesem Zusammenhang verwies der Minister auf die Veranstaltungen "Marktplatz der guten Geschäfte", wo NGOs und Unternehmen zusammengebracht wurden und Tauschgeschäfte miteinander abwickelten; 3) freiwillige Tätigkeiten brauchen Anerkennung und 4) freiwillige Tätigkeiten schaffen Lebensqualität und sozialen Zusammenhalt.

Das EU-Jahr 2011 solle und werde dazu beitragen, das freiwillige Engagement, das zivilgesellschaftliche Engagement und die Ehrenamtlichkeit noch stärker ins Bewusstsein zu rücken, so der Sozialminister. Es gebe Dienste, die man nicht mit Geld kaufen kann, wie beispielsweise Besuchsdienste in Krankenhäusern oder Altenheimen. Diese Tätigkeiten könne man nicht hoch genug schätzen. "Freiwilligenarbeit baut Brücken zwischen allen gesellschaftlichen Schichten. Das europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit soll Anerkennung bringen und Aufmerksamkeit auf das Thema lenken und Neugier und Interesse wecken bei jenen, die sich noch nicht engagieren", so Hundstorfer.

BotschafterInnen im Dienste der Freiwilligkeit

Neben diverser Projektpräsentationen namhafter Organisationen und NGO's kommen bei der von Corinna Milborn moderierten Eröffnungsveranstaltung auch drei "BotschafterInnen zum EJF 2011" zu Wort: Thomas Geierspichler, zweifacher Paralympic-Sieger, Hannelore Wippel vom Katholischen Bildungswerk Graz und Willi Mernyi, Vorsitzender des Mauthausen Komitees Österreich. Sie berichteten am Vormittag von ihren ganz persönlichen Erfahrungen mit dem Ehrenamt und dem freiwilligen Engagement.

Ausklang mit Podiumsdiskussion und "Freiwilligen-Award"

Am Nachmittag referiert ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zum Thema "Medien als Sprachrohr für die Bedeutung von Freiwilligentätigkeit". Im Anschluss daran findet eine hochrangig besetzte Podiumsdiskussion unter dem Motto "Freiwillig. Etwas bewegen!" statt. Den Abschluss der Eröffnungsveranstaltung bildet schließlich die Verleihung des "Award für Freiwilligentätigkeit EJF 2011" - in Beisein von Sozialminister Hundstorfer und ORF-Generaldirektor Wrabetz.

Weitere Informationen zum Jahr der Freiwilligen und seinen BotschafterInnen sowie Fotos und der aktuelle Veranstaltungskalender des EJF 2011 sind unter www.freiwilligenweb.at abrufbar. (Schluss)

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