• 16.02.2011, 11:37:15
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KV-Verhandlungen Finance: Inakzeptables "Angebot" der Arbeitgeber

"Angebot" der Arbeitgeber bedeutet Reallohnverlust - GPA-djp und BetriebsrätInnen starten österreichweite Informationsoffensive am 2. März

Wien (OTS/GPA-djp/ÖGB) - Auch die zweite
Kollektivvertragsverhandlungsrunde für die rund 80.000 Beschäftigten
in den Kreditinstituten brachte gestern keine Annäherung, bedauert
der Vorsitzende des GPA-djp Wirtschaftsbereichs Finance, Wolfgang
Heinzl: "Die Arbeitgeber haben uns eine Erhöhung der Schemaansätze um
einen Sockelbetrag von 16 Euro plus 0,85 Prozent angeboten.++++

Genaues Nachrechnen ergibt allerdings für fast alle Schemaansätze
einen Reallohnverlust. "Bei einem Bruttogehalt von 2400 Euro bedeute
das beispielsweise eine Erhöhung von 1,52 Prozent, was nicht einmal
der Inflationsabgeltung für das Jahr 2010 entspreche. "Selbst unter
Berücksichtigung der auf die Banken zukommenden neuen Belastungen ist
das kein Angebot, sondern ein Schlag in das Gesicht der Angestellten,
die in den vergangenen Jahren mit großem Einsatz einen sehr
wesentlichen Beitrag zur Krisenbewältigung geleistet haben!", so
Heinzl weiter: "Unsere Forderung am Ende der gestrigen
Verhandlungsrunde war eine ordentliche Gehaltserhöhung um 3 Prozent
für alle. Jetzt sind die Interessen der Angestellten in den
Mittelpunkt zu stellen".

Um die betroffenen Angestellten über die bisherigen Verhandlungen und
unzumutbaren Angebote zu informieren und die weitere Vorgangsweise
abzustimmen, finden am 2. März unter dem Motto "Weniger Druck - mehr
Wert!" in ganz Österreich regionale BetriebsrätInnenkonferenzen
statt. Die nächste Verhandlungsrunde ist für 03. März vereinbart.

Rückfragehinweis:

GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit
   Martin Panholzer
   Tel.:   05 0301-21511
   Mobil: 05 0301-61511
   E-Mail: martin.panholzer@gpa-djp.at
   http://www.gpa-djp.at

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