KV-Verhandlungen Finance: Inakzeptables "Angebot" der Arbeitgeber

"Angebot" der Arbeitgeber bedeutet Reallohnverlust - GPA-djp und BetriebsrätInnen starten österreichweite Informationsoffensive am 2. März

Wien (OTS/GPA-djp/ÖGB) - Auch die zweite Kollektivvertragsverhandlungsrunde für die rund 80.000 Beschäftigten in den Kreditinstituten brachte gestern keine Annäherung, bedauert der Vorsitzende des GPA-djp Wirtschaftsbereichs Finance, Wolfgang Heinzl: "Die Arbeitgeber haben uns eine Erhöhung der Schemaansätze um einen Sockelbetrag von 16 Euro plus 0,85 Prozent angeboten.++++

Genaues Nachrechnen ergibt allerdings für fast alle Schemaansätze einen Reallohnverlust. "Bei einem Bruttogehalt von 2400 Euro bedeute das beispielsweise eine Erhöhung von 1,52 Prozent, was nicht einmal der Inflationsabgeltung für das Jahr 2010 entspreche. "Selbst unter Berücksichtigung der auf die Banken zukommenden neuen Belastungen ist das kein Angebot, sondern ein Schlag in das Gesicht der Angestellten, die in den vergangenen Jahren mit großem Einsatz einen sehr wesentlichen Beitrag zur Krisenbewältigung geleistet haben!", so Heinzl weiter: "Unsere Forderung am Ende der gestrigen Verhandlungsrunde war eine ordentliche Gehaltserhöhung um 3 Prozent für alle. Jetzt sind die Interessen der Angestellten in den Mittelpunkt zu stellen".

Um die betroffenen Angestellten über die bisherigen Verhandlungen und unzumutbaren Angebote zu informieren und die weitere Vorgangsweise abzustimmen, finden am 2. März unter dem Motto "Weniger Druck - mehr Wert!" in ganz Österreich regionale BetriebsrätInnenkonferenzen statt. Die nächste Verhandlungsrunde ist für 03. März vereinbart.

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