FPÖ: Strache: Darabos will Bundesheer gänzlich ruinieren

Geplante Kasernenschließungen sind völlig verantwortungslos

Wien (OTS) - Wie ein heute von den Regionalmedien Austria veröffentlichtes Papier belegt, will Verteidigungsminister Darabos die neun Militärkommanden in den Bundesländern schließen und 5.000 bis 6.000 Mitarbeiter abbauen. Weiters sollen elf Bataillone und zwei Brigadekommanden gestrichen werden. "Derzeit verfügt das Bundesheer über 630 jederzeit im Katastrophenfall einsetzbare Pioniersoldaten. Komme das Darabos-Modell zu tragen, könnte diese Zahl auf 180 schrumpfen. Gerade bei Hochwassereinsätzen sei die Versorgung dann nicht mehr garantiert, schließt der interne Bericht ab", berichten die RMA.

Für FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache ist das ein neuerlicher Beweis dafür, welch unverantwortliches Spiel mit dem Feuer der Verteidigungsminister betreibt. Wirtschaftlich gesehen wäre dieses Vorgehen ruinös für die betroffenen Gegenden und würde zu massiven Arbeitsplatzverlusten führen und zu einer weiteren Verschlechterung der ohnehin angespannten ökonomischen Lage. Aber auch im Katastrophenfall wäre das Bundesheer nicht mehr einsatzfähig.

"Um sich zu profilieren, treibt Darabos ein übles und verantwortungsloses Spiel mit der Sicherheit der österreichischen Bevölkerung", zeigte sich Strache empört. Offenbar plane der Verteidigungsminister, nach Ende seiner Amtszeit einen völligen Scherbenhaufen zu hinterlassen. Wenn Darabos noch länger Minister bleibe, werde das Bundesheer gänzlich ruiniert sein.

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