NÖ Gesundheitsombudsfrau entlarvt Scheinheiligkeit der FPÖ: Aufsichtsratsposten zählen mehr als PatientInnen

Krismers Forderung: keine Einsparungen im Gesundheitsbereich zu Lasten der PatientInnen

St. Pölten (OTS) - Für die NÖ Gesundheitsombudsfrau Dr. Helga Krismer liegt klar auf der Hand, was mit dem Überschuss, den die Krankenkassen erwirtschaftet haben, passieren muss: "Das Plus muss 1:1 an die PatinetInnen weitergegeben und damit gegen die Zwei-Klassenmedizin eingesetzt werden", so Krismer.
Befremdlich findet Krismer die Meldung, dass die NÖGKK dennoch Leistungskürzungen vornehmen möchte. "Einsparungen im Gesundheitsbereich sind möglich - aber nicht zu Lasten der PatientInnen, sondern vielmehr beim Verwaltungsapparat, der für insgesamt 19 Krankenkassen in Österreich anfällt. Deswegen fordern wir ,Ein Beitrag, eine Leistung, eine Kasse'", so die Gesundheitsombudsfrau.
Noch befremdlicher findet die NÖ Gesundheitsombudsfrau allerdings, dass die FPNÖ plötzlich auf den fahrenden Zug aufspringen möchte und so tut, als wäre ihr die Menschen, die von der Zwei-Klassenmediin betroffen sind, wichtig. "Seit Beginn der Kampagne gegen die Zwei-Klassenmedizin der NÖ Gesundheitsombudsfrau gab es keinerlei Bemühen der FPÖ diese in ihrer Forderung zu unterstützen. Im NÖ Landtag bekam Krismer jedenfalls nachweislich keine Unterstützung von anderen Parteien für ihre Anträge gegen die Zwei-Klassenmedizin und für ein faires Gesundheitssystem. "Offenbar ist die FPÖ viel zu sehr damit beschäftigt, sich in Aufsichtsräte zu hieven, wie es FP-Waldhäusls neue Position im Aufsichtsrat der EcoPlus beweist. Die Probleme der Menschen zählen wenig, wenn es um die gut dotierten Posten für FP-Politiker geht", weiß die NÖ Gesundheitsombudsfrau Dr. Helga Krismer.
Dass die Bemühungen der NÖ Gesundheitsombudsfrau dennoch fruchten, ist erkennbar: "Gemäß unserer Forderung haben einige Karnkenkassen Broschüren erstellt, die PatientInnen darüber informieren, welche Leistungen ihnen zustehen. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung für mehr Transparenz im unübersichtlichen, bürokratischen Krankenkassen-Dickicht."

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