FPÖ: Kickl: Schockierende Urteilsbegründung gegen Vortragende des Freiheitlichen Bildungsinstituts

Richterin definiert Pädophilie neu, um Frau und Mutter zu verurteilen

Wien (OTS) - "Das Urteil gegen eine Vortragende des Freiheitlichen Bildungsinstituts ist zwar noch nicht rechtskräftig, und der medialen Hetzkampagne gegen sie wurde vor Gericht absolut nicht entsprochen, aber die Begründung des Mini-Schuldspruchs wegen Herabwürdigung religiöser Lehren ist schockierend, weil damit grauenhafte Verbrechen an Kindern verharmlost werden", stellt heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl fest. Die Richterin hatte laut Medienberichten argumentiert, dass Pädophilie nur die sexuelle Orientierung ganz oder überwiegend hin zu minderjährigen Kindern sei.

"Das klingt gerade so, als hätte man es in einer linken 68er-Kommune zur Rechtfertigung dafür ersonnen, dass man sich regelmäßig an Kindern vergeht. In Wahrheit lag wohl nur der krampfhafte Versuch zugrunde, wenigstens irgendeine Verurteilung zustande zu bringen, um eine Freiheitliche nicht ungeschoren davonkommen zu lassen, denn das wäre in der medialen Gutmenschen-Gesellschaft viel schlechter angekommen als dieses höchst merkwürdige Urteil", so Kickl.

Der FPÖ gehe es nicht um religionshistorische und tiefenpsychologische Interpretationen. "Aber für uns steht doch in unserer heutigen Gesellschaft außer Zweifel, dass selbst ein einmaliger Sexualakt mit Minderjährigen als Pädophilie zu bezeichnen ist. Das Argument, dass Sex mit Erwachsenen de facto diesen Vorwurf entkräften könnte, ist völlig skandalös. Was ist überwiegend? Wo liegen die Grenzen?", fragt sich Kickl.

Das Urteil sei nicht nur klar kinderfeindlich, sondern auch gegen eine Frau und Mutter gerichtet, der ihr nachvollziehbares und geradezu notwendiges Schutzbedürfnis gegenüber Kindern angelastet wird, erklärt Kickl.

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