FPK-Scheuch: Kärntner Militärkommando offenbar vor dem Aus!

Darabos sperrt Kärntner Bundesheer zu

Klagenfurt (OTS) - Seitens des Verteidigungsministers unwidersprochen bleiben jetzt bekannt gewordene Pläne, unter anderem das Militärkommando Kärnten und weitere vier Brigaden und Bataillone in Kärnten zuzusperren. Für FPK-Obmann DI Uwe Scheuch ein schlechtes Zeichen. "Wenn Darabos in der Vergangenheit auf Tauchstation gegangen ist, haben sich Gerüchte immer bestätigt. Ich befürchte, das ist diesmal nicht anders. Die vorliegenden Pläne sind ein Desaster für die Einsatzfähigkeit des Bundesheeres im Katastrophenfall, aber auch für die Kärntner Wirtschaft. Da sind hunderte Arbeitsplätze in Gefahr. Aber das ist Darabos anscheinend völlig egal. Hauptsache er gewinnt seinen Feldzug gegen das Bundesheer", so Scheuch kopfschüttelnd.

Der Verteidigungsminister sei nicht nur unfähig, sondern auch unwillig, die Tragweite seiner Handlungen zu erfassen, stellt Scheuch angesichts der Performance von Darabos fest und fordert die Parteispitzen von SPÖ und ÖVP auf, "den außer Rand und Band geratenen Verteidigungsminister zu stoppen. Der dreht nicht nur dem Bundesheer, dem Zivildienst und dem Katastrophenschutz den Hahn ab, sondern auch unzähligen Unternehmen, deren wirtschaftliches Überleben untrennbar mit den Bundesheer-Stützpunkten verbunden ist." Wieso da die Bundesregierung rund um die ÖVP-Finanz- und Wirtschaftsminister Pröll und Mitterlehner zusehen würden, sei ihm völlig unverständlich, erklärt Scheuch.

Laut Experten sind von den Schließungen nicht nur Standorte, sondern auch Truppenkörper betroffen, die für den Katastrophenschutz in Kärnten unersetzbar sind. Aus den Heerespapieren geht aber ebenso hervor dass auch ähnliche Truppenkörper in der angrenzenden Steiermark und in Salzburg von den Schließungen bedroht seien. Mit der österreichweiten Zusperrwelle mache Darabos die Durchführung von lebensrettenden Schutz- und Bergemaßnahmen im Katastrophenfall weitestgehend unmöglich, erläutert Scheuch. "Die Pfuscherei von Darabos ist gegen die Verfassung, gegen sein eigenes Ressort und gegen die Interessen der Bevölkerung. Das ist in der politischen Geschichte Österreichs einzigartig. Dieses planlose Fuhrwerken ohne Rücksicht auf Verluste muss endlich ein Ende haben", meint Scheuch abschließend mit Verweis auf die Petition zum Erhalt des österreichischen Bundesheeres.

Die Petition finden Sie zum Download unter:

http://www.fpk.at/index.php/petition-bundesheer.html

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