LAbg. Ing. Martin Huber kritisiert Sparpläne der NÖGKK

Kürzungen im Patientenbereich schaffen Zwei-Klassenmedizin

St. Pölten (OTS) - Für FPÖ - LAbg. Ing. Martin Huber ist die Finanzprognose der NÖGKK für 2011 zwar erfreulich, er kritisiert jedoch die Einsparungen im Patientenbereich.

"Zuschüsse für medizinische Hilfsmittel wie beispielsweise Rollstühle oder Prothesen wurden auf ein Minimum reduziert. Weiters hat man die Zuschüsse auf Zahnkronen gänzlich gestrichen. Dadurch werden die Betroffenen, vornehmlich Pensionisten, besonders belastet.", meint der Abgeordnete.

Einsparungen sollten, so Huber, nicht durch Kürzungen bei den Patienten, sondern durch eine Straffung der NÖGKK -Verwaltung und die Zusammenlegung der Krankenkassen erreicht werden.

"Das jährliche Kassendefizit dadurch zu verkleinern, indem man bei den Patienten den Rotstift ansetzt, ist verwerflich. Eine nachhaltige Sanierung der Krankenkassen kann nur durch Einsparungen in der Verwaltung und durch die Zusammenlegung der Kassen auf 2 Sozialversicherungsträger, wie schon lange von der FPÖ gefordert, erreicht werden.", fordert LAbg. Huber.

Des Weiteren müsse die E - Card mit Bild eingeführt werden, um eine missbräuchliche Verwendung zu unterbinden.

"Die FPÖ erteilt der schleichenden Entwicklung einer Zwei-Klassenmedizin durch Leistungskürzungen eine klare Absage. Jeder Österreicher hat das Recht auf eine gleichqualitative medizinische Behandlung.", so LAbg. Ing. Martin Huber abschließend.

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