Leichtfried: Neue Fahrgastrechte sind Schritt in die richtige Richtung

EU-Abgeordneter kritisiert lange Übergangsfristen

Wien (OTS/SK) - Als ersten Schritt in die richtige Richtung bezeichnet der Delegationsleiter der SPÖ-EU-Abgeordneten, Jörg Leichtfried, die heutige Abstimmung zu verbesserten Fahrgastrechten im Kraftomnibusverkehr. "Zukünftig gelten für alle Passagiere, die eine Busreise antreten, die länger als 250 Kilometer ist, einheitliche Schutzbestimmungen", unterstreicht Leichtfried am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Er verweist darauf, dass die Mitgliedstaaten weniger strenge Regeln bevorzugt hätten und die Schutzbestimmungen erst ab 500 Kilometer zulassen wollten. ****

Als Wermutstropfen bezeichnet Leichtfried die langen Übergangsfristen, die den Mitgliedstaaten zugestanden wurden, um die neuen Bestimmungen umzusetzen. "Zwar muss schnell gehandelt werden, was die Assistenz von Behinderten und die Information von Passagieren bezüglich Verspätungen betrifft, für alle anderen Bereiche haben die Mitgliedstaaten jedoch vier Jahre Zeit bis zur Umsetzung und können dann bei der Kommission einen weiteren Aufschub beantragen", kritisiert Leichtfried. Zu jenen Maßnahmen, die nicht sofort umgesetzt werden müssen, gehören etwa Entschädigungen für notwendige Hotelübernachtungen wegen Verspätungen oder für verlorenes Gepäck. "Mit den neuen Regeln wurde ein Fortschritt erzielt. Dennoch hätte ich mir im Sinne der Fahrgäste eine schnellere Verwirklichung der neuen Vorschriften gewünscht", bemerkt der EU-Abgeordnete, der Mitglied im Ausschuss für Verkehr ist. (Schluss) bj/mp

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