FPÖ-Hofer zu CO2-Zertifikate-Handel: Umwelt-un-wirksame Geldumverteilung ist sofort zu beenden!

Handel mit Verschmutzungsrechten ist für Österreich doppeltes Minusgeschäft

Wien (OTS) - "Wenn der CO2-Zertifikatehandel Schlagzeilen macht, sind es negative", erklärt der freiheitliche Umweltsprecher NAbg Norbert Hofer. "Zertifikate werden in großer Zahl gestohlen und es gibt offensichtlich keine substantiellen Maßnahmen um Wiederholungsfälle zu verhindern. Zertifikate kosten den österreichischen Steuerzahler bis dato bereits eine halbe Milliarde Euro und tragen weniger als nichts zur energiepolitischen Importunabhängigkeit Österreichs bei - schließlich werden Gelder gebunden, die dann bei der Förderung erneuerbarer heimischer Energieträger fehlen. Und die Zertifikate bringen auch 'dem Klima' nichts, da unter dem Strich egal ist, wo auf unserem Planeten CO2 ausgestoßen wird, wenn es letztlich in gleichbleibender oder gar ansteigender Gesamtmenge emittiert wird. Zu guter Letzt erwirbt Österreich, neben wenig entwickelten afrikanischen und als Schwellenländer definierten asiatischen Staaten, Verschmutzungsrechte auch aus Ländern, die eine weitaus weniger günstige Umweltbilanz aufweisen als wir", so Hofer. "Wenn ein Industrieland wie Österreich dort offenbar freie Kapazitäten anderer Industriestaaten wie Japan, der Niederlande oder von EU-Netto-Beziehern wie Spanien und der Tschechei erwerben muss, hakt etwas im System. Schließlich ist Österreichs Industrie punkto Umweltfreundlichkeit allen diesen Staaten um ein gutes Stück voraus", betont der FPÖ-Umweltsprecher abschließend.

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