FPÖ: Kickl: Berechtigte Skepsis der Österreicher vor Arbeitsmarkt-Öffnung

Vor Angleichung der Löhne und Lebenskosten darf keine Liberalisierung erfolgen

Wien (OTS) - "Die Bevölkerung teilt ganz eindeutig die freiheitlichen Befürchtungen und unsere Skepis gegenüber der Öffnung des österreichischen Arbeitsmarktes für die neuen EU-Staaten am 1. Mai", stellt FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl in Reaktion auf eine entsprechende IMAS-Umfrage fest. Demnach erwarten 71 Prozent der Befragten negative Auswirkungen, und 70 Prozent rechnen damit, dass viele ausländische Arbeitskräfte nach Österreich drängen werden. "Das deckt sich mit unseren Erwartungen, ist es doch gerade für Menschen in Grenznähe aus Tschechien, der Slowakei, Ungarn oder Slowenien höchst verlockend, in Österreich eine gut bezahlte Arbeit anzunehmen und in ihrem Heimatland zu viel geringeren Kosten zu leben", erklärt Kickl.

Es sei daher allerhöchste Zeit, dass sich die Bundesregierung innerhalb der EU endlich für eine unbefristete Verlängerung der Schutzfrist für den heimischen Arbeitsmarkt stark mache. "Die Ausgangslage hat sich extrem verändert, die Wirtschaftskrise ist längst nicht überwunden. Wir brauchen daher jeden verfügbaren Arbeitsplatz für die eigene Bevölkerung", so Kickl. Als Grundlage für eine eventuelle Liberalisierung dürfe kein Datum dienen, sondern einzig und allein der Umstand, ob die Löhne und Lebenserhaltungkosten der neuen EU-Staaten das Niveau Österreichs erreicht haben.

Als wenig verwunderlich bezeichnet Kickl auch das Umfrageergebnis, wonach ein Großteil der Österreicher über die Arbeitsmarktöffnung schlecht oder gar nicht informiert ist. "Das ist typisch für die Kommunikation der Bundesregierung. Negative Tatsachen werden bewusst verschwiegen. Rot und Schwarz gehen sogar so weit, mit der Rot-Weiß-Rot-Card für noch mehr Zuwanderung zu sorgen und auch Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Staaten herzlich zu uns einzuladen", erklärt Kickl.

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