FPÖ: Strache: Sollen auch in Österreich Nicht-Staatsbürger zum Bundesheer?

Darabos bastelt wahrscheinlich schon an Strategiepapier - "Ist das der wahre Hintergrund der Rot-Weiß-Rot-Card"?

Wien (OTS) - Wohin die Debatte über die Abschaffung der
Wehrpflicht letztlich führt, zeigt die aktuelle Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland. Denn dort will Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg allen Ernstes Ausländer in die Bundeswehr aufnehmen. In seinem "Maßnahmenpaket zur Steigerung der Attraktivität des Dienstes in der Bundeswehr" heißt es dazu wörtlich: "Bestehende Regelungen sind so zu erweitern, dass Inländer bei entsprechender Eignung, Befähigung und Leistung auch ohne deutsche Staatsbürgerschaft regelmäßig in die Streitkräfte eingestellt werden können."

"Solche absurden Pläne dürfen in Österreich keinesfalls nachgeahmt werden", meint dazu FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Allerdings stehe zu befürchten, dass Verteidigungsminister Darabos bereits Order für ein Strategiepapier erteilt habe, um die Ideen seines deutschen Amtskollegen auf Österreich umzusetzen. Das SPÖ-Parteipräsidium und die Grünen würden zweifellos begeistert Beifall klatschen. Mit einer internationalen Söldnertruppe könnte man es sich dann auch in der NATO, in die die SPÖ Österreich ja treiben wolle, sicher noch kuschliger machen. "Wahrscheinlich ist das der wirkliche Hintergrund der Rot-Weiß-Rot-Card", so Strache ironisch.

Für die FPÖ gelte jedenfalls nach wie vor ihr klares Bekenntnis zu Wehrpflicht und Neutralität, stellte Strache klar. "Sollte die Aufnahme von Nicht-Staatsbürgern ins Bundesheer tatsächlich auch in Österreich geplant werden, setzen wir solchen Plänen unseren entschiedenen Widerstand entgegen." Dass eine solche Idee von einem CSU-Mann komme, zeige allerdings auch, dass die christlich-sozialen Parteien schon längst auf den linkslinken Zeitgeistzug aufgesprungen seien. Von der ÖVP erwartet sich Strache eine klare Stellungnahme, dass sie derartigen Plänen für Österreich nicht zustimmen werde.

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