Wlodkowski: Modernes Agrarbildungssystem für ländliche Zukunft wichtig

Länder sollen Fachschulwesen auf eine solide Finanzbasis stellen

Wien (OTS) - "Der Bund stellt für die agrarische Bildung jährlich EUR 130 Mio. zur Verfügung. Im Rahmen der Budgetverhandlungen ist es gelungen, dass gerade in diesem wichtigen Bereich keine Einsparungen vorgenommen worden sind, schließlich hängt die Zukunft des ländlichen Raumes in hohem Maße auch von der Bildung unserer Jugend ab. Umso wichtiger ist es daher, dass die Länder das Fachschulwesen nun auf eine solide Finanzbasis stellen, zumal der Bund allein die Fachschulen künftig nicht tragen kann", stellte Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich, fest.

Das Interesse am agrarischen Fachschulwesen sei enorm gestiegen. In den letzten drei Jahren gab es ein Plus von 48 Klassen. Auch die Zahl der Schüler ist in den letzten fünf Jahren um 900 auf 14.132 gestiegen. 2006 haben die Länder ein Budget von EUR 81 Mio. beantragt und 2010 waren es bereits EUR 100 Mio., also ein Plus von EUR 20 Mio. in nur vier Jahren, so Wlodkowski.

Das Thema der Landeslehrer-Finanzierung gebe es bereits seit Jahren, da die agrarischen Fachschulen in die Länderkompetenz fallen. Die Länder sind hier Schulerhalter und können auch steuern, wie viele Schülerinnen und Schüler dieses Schulsystem verträgt.

"Für ein modernes und effizientes Bildungssystem ist es wichtig, dass wir alle Anstrengungen unternehmen, um es auch in Zukunft auf solide Beine zu stellen. Aus diesem Grund hat das Landwirtschaftsministerium seit dem Sommer 2010 ein Bund-Ländergremium eingerichtet, um mögliche Lösungen zu erarbeiten. Darüber hinaus liegen dem Bund drei Bundesländerklagen vor, die für die Finanzierung des agrarischen Bildungssystems eine richtungweisende Entscheidung bringen werden", erklärte Wlodkowski. (Schluss)

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