Haubner zur Schwerarbeiter-Regelung: Pensions-Privilegien abschaffen

Dramatische Gesamtsituation im Pensionssystem erfordert Maßnahmen

Wien, 14. Februar 2011 (OTS) - "Die Entscheidung des OGH, die Schwerarbeiter-Regelung vor den Verfassungsgerichtshof zu bringen, sollte als Anlass dafür genommen werden, nicht nur dieses, sondern alle Pensionsprivilegien abzuschaffen", betont Wirtschaftsbund-Generalsekretär, Abg.z.NR Peter Haubner. Die Schwerarbeiter-Regelung im Speziellen sei prinzipiell nicht nachvollziehbar. "Wer aufgrund körperlicher Einschränkungen bzw. Gebrechen nicht mehr arbeiten kann, ist ohnehin durch die Invaliditätspension abgesichert", so Haubner.

Die Invaliditätspension sei die einzige Ausnahme, die in Zukunft für einen früheren Pensionsantritt zugelassen werden dürfe. "Wer nach zuvor durchlaufenen Rehabilitationsmaßnahmen nicht in der Lage ist, weiter am Berufsleben teilzunehmen, der soll diesen Ausweg weiterhin haben. Alle anderen Frühpensionierungsmöglichkeiten sind allerdings ersatzlos zu streichen", betont der Wirtschaftsbund-Generalsekretär. Im Hinblick auf die dramatische Gesamtsituation im Pensionsbereich -das niedrige faktische Pensionsantrittsalter bei steigender Lebenserwartung und die immer weiter ansteigenden staatlichen Zuschüsse - sei "das Ende von Pensions-Privilegien ein Gebot der Stunde", so Haubner abschließend.

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